Als Requisiteur an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin hat Jochen Kowalski sein Theaterberufsleben begonnen. Sein Traum: Er wollte Tenor werden und Wagners Lohengrin singen. Doch er ist Countertenor geworden und mit seiner hohen Stimme in Altlage in den größten Opernhäusern weltweit aufgetreten.

Im ARD Radiofestival erzählt Jochen Kowalski, wie seine Stimme als "Rohdiamant" entdeckt und geschliffen wurde; wie er in der DDR zwar als Exot und Paradiesvogel galt, aber trotzdem gefördert wurde; wie er ins Ausland reiste, nach Hamburg, Wien, London.

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Jochen Kowalski

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Zum Artikel Der Countertenor Jochen Kowalski befragt von Eckhard Roelcke

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Als am 9. November 1989 die Mauer fällt, singt er in der Komischen Oper in Berlin seine Paraderolle: den Orpheus in Glucks "Orpheus und Eurydike" und kann nicht glauben, was gerade auf den Straßen passiert. Jochen Kowalski - ein Sänger zwischen Glamour und Bodenständigkeit.

Das Gespräch finden Sie auch als Podcast in der ARD Audiothek und unter ardradiofestival.de

Sendung: hr2-kultur, "ARD Radiofestival - Gespräch", 01.08.2019, 22:30 Uhr.

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