"Man roch den Völkermord förmlich", sagt Düzen Tekkal. Die Journalistin und Filmemacherin hat 2014 einen vielbeachteten Dokumentarfilm über den Genozid an den Jesiden im Irak gedreht.

Mit ihrem Menschenrechtsverein "Hawar" engagiert sie sich für die Rechte ihres Volkes. Darüber hinaus kämpft sie für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und ein friedliches Zusammenleben in Deutschland.

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Düzen Tekkal

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Zum Artikel Die Filmemacherin und Journalistin Düzen Tekkal befragt von Doris Maull

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"Im Zeitalter des Postfaktischen müssen wir unsere Werte jeden Tag aufs Neue verteidigen", fordert Düzen Tekkal und spricht von den "Bösen Zwillingen", welche die deutsche Demokratie gefährden. Den einen nennt sie Rechtspopulismus, den anderen religiös-kulturell-traditionellen Extremismus. Gelungene Integration bedeutet für Tekkal, sich mit allem, was man hat, einzubringen. In ihrer Arbeit für Film und Fernsehen geht es ihr darum, Feindbilder im Keim zu ersticken. Dafür ist sie mehrfach ausgezeichnet worden.

Das Gespräch finden Sie auch als Podcast in der ARD Audiothek und unter ardradiofestival.de

Sendung: hr2-kultur, "ARD Radiofestival - Gespräch", 26.07.2019, 22:30 Uhr.

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