In der Reichspogromnacht 1938 war Esther Bejarano, die damals noch Loewy hieß, 14 Jahre alt. Als Tochter eines jüdischen Kantors verbrachte sie eine bis dahin glückliche Kindheit und Jugend – erst in Saarbrücken, dann in Ulm. Der Nazi-Terror zerstörte alles.

Esther überlebte das Vernichtungslager Auschwitz – dank der Musik: Sie war Akkordeonistin des berühmten Mädchenorchesters von Auschwitz.

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Esther Bejarano

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Nach dem Ende der Nazi-Diktatur wanderte sie nach Palästina aus, heiratete dort, bekam Kinder und arbeitete als Musikerin. Vom jungen Staat Israel enttäuscht, siedelte ihre Familie in den 1950er Jahren nach Hamburg über. Hier ist die mittlerweile 94-Jährige bis heute als Sängerin auf Tour: mit jiddischen Liedern und Songs gegen das Vergessen. Im Gespräch mit Jürgen Deppe gibt Esther Bejarano Auskunft über ihr Leben, ihr Verhältnis zur Musik und ihre Beziehung zum Deutschland heutiger Tage.

Das Gespräch finden Sie auch als Podcast in der ARD Audiothek und unter ardradiofestival.de

Sendung: hr2-kultur, "ARD Radiofestival - Gespräch", 02.08.2019, 22:30 Uhr.

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