Der Kölner Pianist Simon Nabatov traf im Januar 2019 im Kölner Stadtgarten auf die WDR Big Band.

Es ist gar nicht so einfach, einen Kosmopoliten wie Simon Nabatov in wenigen Zeilen zu beschreiben. Der Pianist wurde in Moskau geboren, wuchs in einer musikalischen Familie auf, der Vater hätte in ihm gerne einen klassischen Pianisten gesehen. Nabatov hat am Moskauer Konservatorium studiert, 1979 emigrierte seine Familie über Wien und Rom in die USA, wo er wieder studierte und mehr und mehr Jazz spielte. Seit 1989 lebt Nabatov überwiegend in Köln, seine Mobilität ist also nicht nur geografischer, sondern auch musikalischer Art. Jazz und Klassik sind seine Bezugspunkte, was ihn aber nicht von Exkursionen in die brasilianische oder experimentelle Musik abhält.

Doch egal, wo, was und mit wem Nabatov gerade spielt: Er ist in erster Linie ein improvisierender Freigeist, der mit seiner dramatischen, aber auch überaus sensiblen Spielart seinen festen Platz im modernen Piano-Jazz hat. Nabatov, der im Januar 60 Jahre alt geworden ist, feierte im Kölner Stadtgarten zusammen mit der WDR Big Band ein facettenreiches und alles andere als eintöniges Fest.

Am Mikrofon: Jörg Heyd (WDR)

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Sendung: hr2-kultur, "ARD Radiofestival - Jazz", 08.08.2019, 23:30 Uhr.

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