Die Pianistin Natalya Karmazin hat das mit 10.000 Euro dotierte Frankfurter Jazzstipendium 2019 erhalten. Die Frankfurter Pianistin hat ukrainische Wurzeln, nicht zu überhören in ihrem Spiel, und ihre Musik versprüht ein gutes Karma – wie schon ihr Nachname anzeigt.

Man könnte glatt auf die Idee kommen, dass die klassisch gut ausgebildeten Osteuropäer in Frankfurt beim Arbeitsstipendium die Nase vorn haben, Natalya Karmazin ist nicht die erste Kandidatin aus Osteuropa, die mit diesem im "Blindfold"-Verfahren ermittelten Förder-Stipendium gekürt wurde. Sie hat bei Richie Beirach in Leipzig studiert, eine schöngeistig-klassische Note durchsetzt ihren gesamten musikalischen Ansatz, selbst in den besonders von einem "Jazz-Attack" geprägten Passagen ihres Quintetts.

Mit dem Jazzstipendium will die Stadt Frankfurt aber nicht in erster Linie bereits geleistete künstlerische Arbeit prämieren, sondern der Preis soll vor allem eine Starthilfe auf dem Weg zur musikalischen Professionalisierung von Talenten sein – vor allem aber soll die Jazz-Szene in der Main-Metropole belebt werden.

Am Mikrofon: Daniella Baumeister (hr)

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Sendung: hr2-kultur, "ARD Radiofestival - Jazz", 03.09.2019, 23:30 Uhr.

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