Zwischen Currywurst, Kegelbahn und Stahlwerk: Zu den Wittener Tagen für neue Kammermusik reist die Szene für experimentelle Musik an die Ruhr. Im Fokus steht der Komponist Ondřej Adámek.

Sarah Maria Sun, Stimme
Marco Blaauw, Trompete
Carl Rosman, Klarinette
Dirk Rothbrust, Schlagzeug
Eklekto
Neseven / Leitung: Ondřej Adámek
Quatuor Diotima
WDR Sinfonieorchester / Leitung: Michael Wendeberg

(Aufnahmen vom 10. bis 12. Mai 2019 aus dem Saalbau und der Rudolf Steiner Schule in Witten)

Misato Mochizuki: "Brains" (2016) für Streichquartett (Deutsche Erstaufführung)

Ondřej Adámek: "Schlafen gut. Warm." (2018-19) für szenisch agierendes Vokalensemble und drei Schlagzeuger (Uraufführung)

Mikel Urquiza: "Alfabet" (2018-19) für Sopran, Trompete, Klarinette und Schlagzeug (Uraufführung)

Clara Iannotta: "Moult" (2018-19) für Kammerorchester (Uraufführung)

Sara Glojnarić: "Artefacts #2" (2018-19) für Stimme, kleines Schlagzeug und Tape (Uraufführung)

Ondřej Adámek: "Man Time Stone Time" (2018-19) für vier Vokalsolisten mit Objekten und Kammerorchester (Uraufführung)

Spiel Stationen:
Ausschnitte aus Arbeiten von Manos Tsangaris und Barblina Meierhans

Audiobeitrag
Das Ensemble Neseven

Audio

Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Die Wittener Tage für Neue Kammermusik 2019

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Spielen bedeutet, alles neu zu denken. Die geographische Ordnung der Welt, das Geräusch von Steinen, den Klang des Orchesters oder die altehrwürdige Kombination von zwei Violinen, Viola und Cello. Bei den Wittener Tagen für neue Kammermusik ist der tschechische Komponist Ondřej Adámek mit seinem Vokalensemble Neseven zu Gast, das sich ebenso wenig auf das Singen beschränkt, wie ihr Gründer auf das Komponieren. Steine fliegen, Dirigenten tanzen, Postkarten führen an die Abgründe der eigenen Familiengeschichte. Mit der Gattung des Streichquartetts spielt Misato Mochizuki, die Newcomerin Sara Glojnarić zappt durch die Geschichte der Rockmusik, während Clara Iannotta das Orchester innerhalb der Mauern des Konzertsaals auf unbekanntes Gelände schickt. "Draußen" spielt in diesem Jahr Barblina Meierhans auf einer verlassenen Kegelbahn, während Manos Tsangaris zeigt, dass ein Kammerspiel auch dort beginnen kann, wo die Kammer endet.

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Diese Sendung können Sie hier bis zum 19. September 2019 hören.

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Sendung: hr2-kultur, "ARD Radiofestival - Konzert", 20.08.2019, 20:04 Uhr

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