Beethovens Neunte als Aushängeschild: Der neue Chefdirigent der Berliner Philharmoniker beginnt seine erste Spielzeit mit einem symbolträchtigen Werk, das die Geschichte des Orchesters reflektiert und in die Zukunft weist.

Marlis Petersen, Sopran
Elisabeth Kulmann, Mezzosopran
Benjamin Bruns, Tenor
Kwangchul Youn, Bass
Rundfunkchor Berlin
Berliner Philharmoniker
Leitung: Kirill Petrenko

Berg: Lulu-Suite
Beethoven: 9. Sinfonie d-Moll op. 125

(Zeitversetzte Übertragung aus der Philharmonie)

Anschließend:
Young Euro Classic, Ausschnitte

Gershwin: Symphonic Picture aus "Porgy and Bess"

Bundesjugendorchester
Leitung: Alexander Shelley

(Aufnahme vom 3. August 2019 aus dem Konzerthaus Berlin)

Das Erstaunen war groß, als vor vier Jahren die Wahl der Berliner Philharmoniker auf Kirill Petrenko als neuen Chefdirigenten fiel. Er hatte das Orchester bis dahin nur bei drei Konzertprojekten geleitet. Durch seine Arbeit in Meiningen, an der Komischen Oper Berlin und an der Bayerischen Staatsoper in München besaß er jedoch ein unumstritten hohes Renommee. Die Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern sieht er nun selbst als "Geschenk", aber auch als "Ansporn und Verpflichtung". In der Tradition des Orchesters möchte er die Linie, die von Bülow über Furtwängler bis zu Karajan führt, unter anderem durch seine Beethoven-Interpretationen fortsetzen. Die Neunte wird so zu einem Signal und Prüfstein der Ära Petrenko.

Marlis Petersen singt die Stücke aus Alban Bergs "Lulu".

Als neue Künstlerin "in Residence" steht die Sopranistin Marlis Petersen im Mittelpunkt der Stücke aus Alban Bergs "Lulu". Mit der aufreibenden Partie der "Lulu" schaffte sie ihren internationalen Durchbruch, inzwischen singt sie sie nur noch konzertant.

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Diese Sendung können Sie hier bis zum 30. August 2019 hören.

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Sendung: hr2-kultur, "ARD Radiofestival - Konzert", 23.08.2019, 20:04 Uhr

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