Buchcover: "Die geheime Mission des Kardinals"

Sehr beunruhigt haben Barudi und Mancini das Kloster Musa al-Habaschi verlassen. Sie erkennen, wie gefährlich ihre Reise ist.

Ein Mitbruder von Pater José hat den beiden Ermittlern erzählt, dass sich der Jesuit nur nach einigem Zögern zusammen mit dem Kardinal Richtung Norden nach Derkas begeben habe, zur Felsenkirche des Bergheiligen. Von dort habe er sich telefonisch gemeldet. Am Telefon sei man Zeuge eines Stimmwunders geworden: Durch bloßes Handauflegen des Bergheiligen habe der Kardinal mit einem Mal fließend arabisch sprechen können. So habe dieser die Übersetzungsdienste des Jesuiten eigentlich nicht mehr benötigt – Pater José sei trotzdem nicht wieder zurückgekehrt. Barudi ist nicht nur durch diese billige Wundererzählung irritiert. Erst jetzt erkennt er, dass sich die politische Lage im Norden schlagartig verändert hat: Rund um die Kirche des Bergheiligen haben neuerdings Islamisten das Sagen, die sich der Kontrolle des Regimes entzogen haben. Schon will Barudi alles abbrechen, doch Mancini beruhigt ihn – er hat schon an einigen brisanten Aktionen teilgenommen. Barudi kommt dennoch nicht zur Ruhe. Ihn treiben die neuen Informationen im Fall Cornaro um – könnte nicht alles ganz anders sein als bisher gedacht?

In Folge 31 geraten Barudi und Mancini in eine lebensgefährliche Situation. Es liest Udo Schenk.

Rafik Schami: Die geheime Mission des Kardinals, Folge 31
Der Roman erscheint im Carl Hanser Verlag, das Hörbuch bei steinbach sprechende bücher. Die Lesung mit Udo Schenk und Jürgen Tarrach ist eine Produktion der ARD-Kulturradios. Alle 40 Folgen stehen für jeweils 30 Tage online zur Verfügung: in der ARD Audiothek und auf www.ardradiofestival.de

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