Die sieben Todsünden waren das Thema der Tage Alter Musik in Herne. In Vivaldis Oper wird die sexuelle Begierde des Olympia-Teilnehmers Licida zur Keimzelle von Chaos und Mord.

Aminta - Anna Aglatova
Aristea - Vasilisa Berzhanskaya
Argene - Federica Carnevale
Megacle - Kangmin Justin Kim
Licida - Carlos Mena
Clistene - José Coca Loza
Alcandro - Grigory Shkarupa

La Cetra Barockorchester
Leitung: Andrea Marcon

Antonio Vivaldi: "L´Olimpiade"

(Aufnahme vom 11. November 2018 aus dem Kulturzentrum Herne)

Die sieben Todsünden wurden bei den Tagen Alter Musik in Herne musikalisch beleuchtet. Am Abschlussabend ging es um die Todsünde der Wollust. Darum dreht sich alles in Antonio Vivaldis Oper "L´Olimpiade". Ausgangspunkt ist ein antikes olympisches Gesetz: Für die Teilnehmer galt das Gebot der Keuschheit. Genau das stellt der Kreter Licida in Frage und löst damit ein Drama aus. Licida begehrt die Königstochter Aristea, die zur Siegestrophäe erniedrigt wurde. Um Aristea zu gewinnen, schreckt Licida nicht einmal vor einem Mordanschlag auf ihren Vater zurück. Antonio Vivaldi hat Pietro Metastasios Libretto, das sich als moralischer Fürstenspiegel lesen lässt, im Jahr 1734 zu einer mitreißenden Oper vertont. Zum Abschluss der Tage Alter Musik in Herne ist sie unter der Leitung von Andrea Marcon mit einem exzellenten Sängerensemble und dem fulminanten La Cetra Barockorchester zu erleben.

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Diese Sendung können Sie hier bis zum 26. August 2019 hören.

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Sendung: hr2-kultur, "ARD Radiofestival - Konzert", 27.07.2019, 20:04 Uhr

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