Ganes - Gespräch mit Marlene Schuen

Audiobeitrag

Audio

Audioseite Ganes - Gespräch mit Marlene Schuen

hr2-Kulturgespräch
Ende des Audiobeitrags

Sie kommen aus La Val in den Dolomiten, sie kommen aus einer musikalischen Familie, sie lernten früh Instrumente, vor allem Geige, und sie studierten - klar, Musik, Jazzgesang bzw. Operngesang und Geige, aber sie landeten nicht im Jazz und auch nicht auf der Opernbühne. Zunächst sangen und spielten sie in der Band von Hubert von Goisern, dann kam die eigene Band. Die Schwestern Marlene und Elisabeth Schuen sind seit über 10 Jahren Ganes, eine ganz außergewöhnliche Band, die sich in keine Schublade stecken lässt, musikalisch eigen und - sie singen in einer Sprache, die nur 30 000 Menschen überhaupt sprechen, Ladinisch nämlich. Was man nicht versteht, soll man fühlen, sagt Marlene Schuen im Gespräch, die Sprache habe ihren ganz eigenen Zauber. Aber natürlich stehen im Booklet auch die Textübersetzungen, denn die Inhalte poetisch und politisch, sind ihnen wichtig. Über die Songs, die Themen, bei denen es immer wieder um Achtsamkeit geht, die Musik, das Selbstverständnis und die Feen und Wassernixen, nach denen sie sich benannt haben, erzählt Marlene Schuen im Sonntagsgespräch. Denn es gibt ein ganz neues Album – Or Brüm, blaues Gold - und eine Tour ist nach der Corona Zwangspause auch geplant.

Marlene Schuens Lesetipp:
Quint Buchholz: Vom Glück der Langsamkeit. Gütersloher Verlagshaus 2019

Das Hörerwunschgedicht

Wilhelm Busch: Der Einsame

Weitere Informationen

Hinweis Wunschgedicht

Wenn Sie Ihr Lieblingsgedicht in hr2-kultur hören möchten, schreiben Sie uns – per Post an den Hessischen Rundfunk, hr2-Literatur, 60222 Frankfurt am Main oder kontaktieren Sie uns per Mail-Formular

Ende der weiteren Informationen

Sendung: hr2-kultur, "Am Sonntagmorgen", 26.09.2021, 09:04 Uhr.

Beiträge in der Sendung
SendezeitBeitrag
hr2-Hörrätsel Machen Sie mit und gewinnen Sie!