Grimm. Ein deutsches Märchen - Gespräch mit Regisseur Jan-Christoph Gockel und Dramaturg David Schliesing

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Gespräch mit Jan-Christoph Gockel und David Schliesing

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Die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm gehören zu den berühmtesten der Welt. Ab dem Jahr 1806 haben die Brüder Jacob und Wilhelm eifrig Märchen gesammelt, sie umgedichtet und ihnen einen eigenen "Schliff" verpasst. Doch die Grimms waren viel mehr als nur die Märchensammler Wilhelm und Jacob: Ihr Leben und Wirken war eng verbunden mit der Mutter und den vier Geschwistern, ihr Weg führte u. a. nach Marburg, Hanau, Göttingen und Berlin, sie nahmen sich vielen Wissensgebieten an. Doch Kassel und die Beschäftigung mit der deutschen Sprache blieben immer wichtige Bezugspunkte. 1838 begannen die beiden Geschwister ihr zweites monumentales Projekt, das erst 1961 beendet werden sollte: Das Deutsche Wörterbuch. Das Staatstheater Kassel zeigt das Leben der beiden unzertrennlichen und doch auch sehr verschiedenen Brüder in einer außergewöhnlichen Inszenierung, mit dem Einsatz von Schauspieler*innen und Puppen. Die große Frage des Theaterabends: Wie und wo verschwimmen die Grenzen zwischen fantasievoller Märchenwelt und der Realität? Gestern war Premiere.
Ein Gespräch mit Regisseur Jan-Christoph Gockel und Dramaturg David Schliesing über dieses Theaterprojekt - aber auch über andere Inszenierungen wie "Öl" am Schauspiel Frankfurt und "Amok" am Staatstheater Kassel und andere Projekte, über Corona und den kritischen Blick auf diesen Winter.

Jan-Christoph Gockels und David Schliesings Lesetipps:

  • Joseph Conrad: Herz der Finsternis. Übers.: Daniel Göske. Philipp Reclam jun. Verlag 2021
  • Felwine Sarr, Bénédicte Savoy: Zurückgeben. Über die Restitution afrikanischer Kulturgüter. Übers.: Daniel Fastner. Verlag Matthes und Seitz Berlin 2019
  • Thomas Bernhard: Der Stimmenimitator. Suhrkamp Verlag 1987
  • Erik Neutsch: Spur der Steine. dtv Verlagsgesellschaft 1995

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Sendung: hr2-kultur, "Am Sonntagmorgen", 05.12.2021, 09:04 Uhr.

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