Zwei Aufnahmen, die 1964 entstanden sind, zwei Fantasien: die Konzertfantasie für Klavier und Orchester von Peter Tschaikowsky und die Fantasia concertante über ein Thema von Corelli von Michael Tippett.

Frederick Marvin, Klavier
Sinfonie-Orchester des Hessischen Rundfunks
Leitung: Dean Dixon

Tschaikowsky: Konzertfantasie für Klavier und Orchester G-Dur op. 56

(Aufnahme vom 13. Oktober 1964 aus dem hr-Sendesaal)

Sinfonie-Orchester des Hessischen Rundfunks
Leitung: Horst Stein

Tippett: Fantasia concertante über ein Thema von Corelli

(Aufnahme vom 16. Februar 1964 aus dem hr-Sendesaal)

Tschaikowskys Konzertfantasie op. 56 ist 1884 entstanden. Zu Lebzeiten Tschaikowskys war es wohl sehr beliebt, später aber ist es nur noch sehr selten aufgeführt worden. Tschaikowsky hatte es für den Klaviervirtuosen Eugen d’Albert geschrieben und wagte hier einige Experimente.

Michael Tippetts Konzertfantasie über ein Thema von Corelli wurde 1953 vom Edinburgh Festival in Auftrag gegeben, um den 300. Jahrestag der Geburt des italienischen Komponisten Arcangelo Corelli zu feiern. Es galt lange Zeit als komplex, überintellektuell und "schwierig". Heute ist es eines der beliebtesten und am häufigsten aufgeführten Werke Tippetts und reiht sich ein in die Reihe beliebter Streicherwerke englischer Komponisten wie Ralph Vaughan Williams und Edward Elgar.

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Sendung: hr2-kultur, "Archivschätze", 08.01.2022, 14:04 Uhr.

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