Clifford Curzon kam 1907 in London zur Welt. Im Alter von fünf Jahren lernte er zunächst Geige, ein Jahr später wechselte er zum Klavier – und zwar, wie er später einmal sagte, "weil man mit einem Klavier allein sein kann".

Clifford Curzon
Leitung: Dean Dixon

Brahms: 2. Klavierkonzert B-Dur op. 83
(Aufnahme vom 9. Dezember 1966)

Mit 12 Jahren begann er sein Studium an der Royal Academy of Music in London. Seinen ersten öffentlichen Auftritt in London hatte er mit 16 Jahren, zwei Jahre später begann er, selbst an der Royal Academy zu unterrichten, und mit 19 Jahren schon wurde er dort Professor. Mit 21 Jahren unterbrach er seine Tätigkeit und ging nach Berlin, um zwei Jahre bei Artur Schnabel zu studieren. Curzon sagte später: "Schnabel zeigte mir den Weg, den ich einschlagen muss. Er hat meine ganze Herangehensweise an die Musik und das Klavierspiel erweitert und vertieft." Nach diesen beiden Jahren ging er nach Paris, wo er noch bei Wanda Landowska und Nadia Boulanger studierte. 

Clifford Curzon war immer auf der Suche nach dem perfekten Klang, der perfekten Phrasierung, dem perfekten Ton. Er übte sein ganzes Leben lang täglich zwischen vier und acht Stunden. Aber er litt auch während seiner gesamten Karriere unter Lampenfieber und fand sowohl öffentliche Auftritte als auch Aufnahmen schwierig. Umso schöner, dass wir diesen Live-Mitschnitt eines Konzerts im Archiv haben. 

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Sendung: hr2-kultur, "Archivschätze", 07.11.2020, 14:04 Uhr.

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