In den 1850er Jahren hatte Johannes Brahms sich mit der Partitur zu einer Sinfonie abgemüht, aus der schließlich ein Klavierkonzert wurde. Er verschob das Projekt "Sinfonie" und beschäftigte sich mit einer Form, die vor den großen Sinfonien Beethovens wichtig war: mit der Serenade.

hr-Sinfonieorchester
Leitung: Dean Dixon

Brahms: 1. Serenade D-Dur op. 11
(Aufnahme vom Juni 1969)

Johannes Brahms (1833-1897)

Brahms studierte Partituren von Mozart und Haydn – und komponierte schließlich eine eigene Serenade: die in D-Dur op. 11. Nach der Uraufführung entschloss sich Brahms, diese Serenade in eine Orchesterkomposition umzuwandeln.

Dean Dixon mit hr-Sinfonieorchester

Dean Dixon hat sie als Chefdirigent des damaligen Sinfonieorchesters des Hessischen Rundfunks im Juni 1969 aufgenommen. Brahms gehörte zu seinen Programm-Schwerpunkten. Und es ist erstaunlich, wie "modern" die Interpretation für heutige Ohren klingt: schlank musiziert, frisch, zupackend und mit straffen Tempi.

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Sendung: hr2-kultur, "Archivschätze", 10.10.2020, 14:04 Uhr.

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