Am 21. Februar jährt sich der Todestag des großen polnisch-amerikanischen Dirigenten und Komponisten Stanislaw Skrowaczewski zum dritten Mal. Die Archivschätze bringen eine Aufnahme seines ersten Gastspiels beim hr-Sinfonieorchester im Dezember 1979.

Brahms: 2. Sinfonie D-Dur op. 73
Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt
Leitung: Stanislaw Skrowaczewski

(Aufnahme vom 20./21. Dezember 1979)

Der Dirigent war älter als das Orchester, das er leitete. Als das hr-Sinfonieorchester 1928 gegründet wurde, war Stanisław Skrowaczewski 5 Jahre alt und hatte schon seinen ersten Klavierabend gegeben.

Und zunächst war Stanisław Skrowaczewski auf dem Weg, Pianist zu werden. Dieses Ziel aber musste er aufgrund einer im zweiten Weltkrieg erlittenen Handverletzung aufgeben. Rückblickend – nach einer außerordentlich erfolgreichen Karriere als Dirigent und Komponist – erzählte er, dass er damals ganz zufrieden damit gewesen sei, denn schon damals habe er sich viel mehr für das Orchester, auch das Komponieren für Orchester, interessiert.

Jahrzehntelang gab Stanislaw Skrowaczewski mit vielen bedeutenden Orchestern umjubelte Konzerte auf allen Kontinenten. Seine musikalischen Abende hatten immer eine besondere Aura – die Aura eines klassischen Ernstes, aber auch origineller Frische und Kraft, die sich aus Skrowaczewskis ereignisreichem Leben speisten.

Sendung: hr2-kultur, "Archivschätze", 20.02.2021, 14:04 Uhr.

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