Die vierte Sinfonie von Gustav Mahler ist jene "Wunderhorn-Sinfonie", in deren Finale der Sopran von den "himmlischen Freuden" singen darf, und in der letzten Strophe dieses Gedichts aus "Des Knaben Wunderhorn" heißt es sogar: "Kein Musik ist ja nicht auf Erden, die unsrer verglichen kann werden."

Elly Ameling, Sopran
Sinfonie-Orchester des Hessischen Rundfunks
Leitung: Rafael Kubelik

Mahler: 4. Sinfonie G-Dur

(Aufnahme vom 11. Dezember 1964 aus dem hr-Sendesaal)

Im Gegensatz zu den drei vorangegangenen Sinfonien bewegt sich die vierte in idyllisch-heiteren Sphären. Wie mit dem Blick eines Kindes entwirft Mahler hier eine reizend naive musikalische Bilderwelt. Das Werk entstand im Jahr 1900. 14 Jahre später kam Rafael Kubelik zur Welt. Er ist der Dirigent in unserer Aufnahme, die am 11. Dezember 1964 im hr-Sendesaal entstand. Es singt Elly Ameling, es spielt das damalige Sinfonie-Orchester des Hessischen Rundfunks.

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Sendung: hr2-kultur, "Archivschätze", 21.08.2021, 14:04 Uhr.

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