Mit dem 20. Jahrhundert begann eine mediale Revolution. Die Phonographie machte die menschliche Stimme hörbar, abspielbar und konservierbar, lange bevor es das Radio gab. Später wurden Radioansprachen und Reden zu einer neuen Kommunikationsform. Politiker verschafften sich öffentlich Gehör, Ereignisse und Katastrophen bekamen Zeugen, Künstler und Schriftsteller eine lautere Stimme. Die Hör-Edition „Jahrhundertstimmen" macht die deutsche Geschichte ersten Mal in Originaltonaufnahmen erlebbar.

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Die nächste Folge hören sie

am 12. März um 14.00 Uhr in den Archivschätzen „ Jahrhundertstimmen - Zwischen Kriegsgeheul und Pazifismus - Künstlerstimmen im Ersten Weltkrieg."

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Der Journalist und Historiker Hans Sarkowicz hat mehr als 200 Tonaufnahmen zusammengetragen, die er in Gesprächen mit dem Historiker Ulrich Herbert, dem Verleger und Autor Michael Krüger und der Wissenschaftshistorikerin Annette Vogt eingeordnet. Es beginnt im Jahr 1903 mit der Ansprache des österreichischen Kaisers über die Erfindung des Phonographen, mit politischen Reden aus dem Kaiserreich, mit der Schilderung der Notlandung eines Luftschiffs bis hin zu einem inszenierten Hörspiel über den kolonialen Krieg gegen die Nama und Herrero.

Wir senden in den nächsten Monaten Ausschnitte aus der Höredition „Jahrhundertstimmen 1900-1945 – Deutsche Geschichte in über 200 Originaltonaufnahmen.

Hörbuch: Jahrhundertstimmen 1900-1945 - Deutsche Geschichte in über 200 Originalaufnahmen. Hg. Hans Sarkowicz, Ulrich Herbert, Michael Krüger, Christiane Collorio.

Der Hörverlag/DRA/hr 2021
60 € UVP

Sendung: hr2-kultur, "Archivschätze", 26.02.2022, 14:04 Uhr.