Die Musikwelt, besonders das Musiktheater, verdankt Puccini unsterbliche Opern wie "Tosca", "La Bohème" oder "Turandot". Seine erste Oper, "Le Villi", kam 1883 heraus, seine erste, die sich auf den Bühnen hat durchsetzen können, "Manon Lescaut", 1894, gefolgt von La Bohème 1896.

Kari Lövaas, Sopran
Werner Hollweg, Tenor
Barry McDaniel, Bariton
Chor des Westdeutschen Rundfunks
Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt
Leitung: Eliahu Inbal

Puccini: Messa di Gloria

(Aufnahme vom 24./25. April 1975)

Puccini stammte aus Lucca, einer Stadt in der Toskana. Sein Vater, sein Großvater und schon sein Urgroßvater komponierten und verdienten ihr Geld als Organisten und Kapellmeister. Es war also nichts Ungewöhnliches, dass der 22-jährige Giacomo Puccini, 1880 zum Abschluss seiner Ausbildung am örtlichen Musikinstitut eine vollständige Messe komponierte.
Das Werk wurde bei der Erstaufführung zwar begeistert aufgenommen, verschwand dann aber in der Versenkung. Erst 1950 wurde das Stück wieder ausgegraben, unter dem Titel "Messa di Gloria" herausgegeben und zwei Jahre später in Chicago wieder aufgeführt.

Inbal: Puccini: Messa di Gloria

Erste Schallplattenaufnahmen entstanden 1974 und 1975, und zwar mit dem damaligen Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt unter der Leitung seines gerade ins Amt berufenen Chefdirigenten Eliahu Inbal.

Eliahu Inbal

Eliahu Inbal hat das hr-Sinfonieorchester geprägt: 16 Jahre lang hat er den Klangkörper geleitet. Mit seinen Mahler- und Bruckner-Zyklen machte er das Orchester auch über die deutschen Grenzen hinaus bekannt. Verdient gemacht hat er sich aber auch um die Orchesterwerke von Hector Berlioz und um die Vertreter der "Zweiten Wiener Schule": Arnold Schönberg, Alban Berg und Anton Webern. Seit 1996 ist Eliahu Inbal Ehrendirigent des hr-Sinfonieorchesters. Am 16. Februar feiert er seinen 85. Geburtstag.

Sendung: hr2-kultur, "Archivschätze", 06.02.2021, 14:04 Uhr.

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