Auf den Straßen von Guatemala-Stadt protestieren Tausende gegen die Korruption. Die Demonstrierenden fordern Schutz für gefährdete Richterinnen wie Yassmin Barrios.

Sie hat einflussreiche Politiker des Völkermords schuldig gesprochen und korrupte Funktionäre hinter Gitter gebracht. In einem von Gewalt und Machismo geprägten Land wie Guatemala ist es gerade für Frauen im Justizwesen schwierig, ihre Unabhängigkeit und Objektivität zu bewahren. Der Rechtsstaat wird von kriminellen Organisationen korrumpiert, die Angestellte des Justizwesens bedrohen. Wenn sich Gläubige öffentlich für den Schutz mutiger Richterinnen einsetzen, kann das Leben retten.

Ein Beitrag von Andreas Boueke.

Die Sendung "Camino" finden Sie hier auch als Podcast.

Sendung: hr2-kultur, "Camino", 24.01.2021, 11:30 Uhr.

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