Der Mann starb allein. Keine Angehörigen, keine Freundinnen und Freunde. Damit seine Asche nicht namenlos auf einem Mainzer Friedhof verscharrt wird, engagieren sich die katholischen Geistlichen Christopher Jones und Günther Götz. Sie ermöglichen eine würdige Bestattung. Kein Einzelfall.

Bundesweit gibt es immer mehr einsam und mittellos Verstorbene, aber auch immer mehr christliche Initiativen, die sich um die Toten kümmern. Diese Verstorbenen werden in der Regel von den Ordnungsämtern anonym und ohne Trauergäste bestattet. Die Vorgabe der Kommunen: Es soll möglichst billig sein. Die Initiativen wollen diesen Toten ein letztes Geleit geben, damit sie nicht anonym "verscharrt" werden. Sie wollen, dass deren Leben, und deren Biographien nicht einfach vergessen werden. Und ermöglichen eine würdige Bestattung.

Ein Beitrag von Michael Hollenbach.

Die Sendung "Camino" finden Sie hier auch als Podcast.

Sendung: hr2-kultur, "Camino", 03.06.2021, 11:30 Uhr.

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