Streng religiöse Familien sprechen die alte jüdische Sprache heute noch im Alltag. In deutschen Großstädten zelebrieren junge säkulare Jüdinnen und Juden die Sprache ihrer Vorfahren als Lebensgefühl. Für sie alle ist Jiddisch mehr als ein Verständigungsmittel.

In Jerusalem, New York oder Antwerpen etwa sprechen streng religiöse Familien die alte jüdische Sprache heute noch im Alltag, Jiddisch ist auch die "Mamesloshn", die Muttersprache der Stuttgarter Künstlerin Mina Gampel, die Szenen aus dem osteuropäischen Shtetl malt.

Junge säkulare Jüdinnen und Juden in deutschen Großstädten zelebrieren die Sprache ihrer Vorfahren als Lebensgefühl. Ob orthodox oder säkular, jung oder alt: Für alle ist Jiddisch mehr als ein Verständigungsmittel. Mit der Sprache knüpfen sie an Vergangenes an und schaffen sich Identität und Heimat.

Ein Beitrag von Margalit Berger und Anja von Cysewski.

Die Sendung "Camino" finden Sie hier auch als Podcast.

Sendung: hr2-kultur, "Camino", 13.02.2022, 11:30 Uhr.