SchUM ist die hebräische Abkürzung für Speyer, Worms und Mainz. Und die alten jüdischen Stätten dort sollen nun Weltkulturerbe werden: Ritualbäder, Friedhofe, Synagogen.

SchUM war ein Verbund aus Religion, Architektur und Rechtsprechung, geprägt von der mittel- und osteuropäischen jüdischen Diaspora. Als Weltkulturerbe aufgenommen werden sollen etwa das um 1120 gebaute Ritualbad in Speyer, der Friedhof "Heiliger Sand" mit Synagoge und Ritualbad in Worms und ebenso der Friedhof "Judensand" in Mainz.

Igal Avidan sprach mit dem Mainzer Rabbiner Aharon Ran Vernikovsky, dem Mainzer Judaistikprofessor Andreas Lehnardt und der Historikerin Susanne Urban, Geschäftsführerin des SchUM-Städte-Vereins.

Die Sendung "Camino" finden Sie hier auch als Podcast.

Sendung: hr2-kultur, "Camino", 15.11.2020, 11:30 Uhr.

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