Als Flötist und als Komponist großer Orchester- und Chorwerke hat sich Helge Burggrabe einen Namen gemacht, viele wurden in Domen und Kathedralen aufgeführt. Seine Musik eröffnet "heilige und heilende Räume".

Mit seinen Werken möchte Burggrabe sich und sein Publikum "dem Heiligen annähern", "Recreation fürs Gemüt" ermöglichen. Im Schaffen des Künstlers spiegelt sich auch seine außergewöhnliche spirituelle Suche zwischen Buddhismus und Christentum wider.

Die Kathedrale als spirituelle Heimat

Aufgewachsen in Myanmar, lernte er als Student die mittelalterliche Kathedrale von Chartres kennen. Deren reiche christliche Symbolik und das weltberühmte Labyrinth faszinierten Burggrabe dermaßen, dass er sein Leben änderte. Mittlerweile hat er sich evangelisch taufen lassen; heute nennt er die Kathedrale seine spirituelle Heimat.

Für sein Hörfunk-Porträt begleitete Autor Uwe Birnstein den Künstler nach Chartres und beobachtete ihn bei einem Seminar, bei dem er mit spirituell neugierigen Männern und Frauen aus ganz unterschiedlichen Lebensbereichen selbstkomponierte "Hagios-Lieder" singt und das "Lauschen mit der Seele" einübt.

Die Sendung "Camino" finden Sie hier auch als Podcast.

Sendung: hr2-kultur, "Camino", 25.10.2020, 11:30 Uhr.

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