In Schwerin leben seit rund 450 Jahren Juden, seit 250 Jahren steht mitten in der Stadt – mit Unterbrechungen – eine Synagoge.  Doch erst mit dem Zuzug jüdischer Emigranten aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion wuchs die Jüdische Gemeinde so stark, wie noch nie in der Geschichte Schwerins.

1994 neu gegründet, konnte die Gemeinde im vergangenen Vierteljahrhundert einen Friedhof errichten, eine neue Synagoge bauen und das Gemeindezentrum erweitern. Ohne die jüdischen Emigranten gäbe es heute kein Judentum in Schwerin. Die Geschichte einer neuen Gemeinde, die allerdings auch nach wie vor mit dem Erbe zweier Diktaturen konfrontiert ist.

Ein Beitrag von Axel Seitz.

Die Sendung "Camino" finden Sie hier auch als Podcast.

Sendung: hr2-kultur, "Camino", 29.08.2021, 11:30 Uhr.

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