Wie reformfähig ist eigentlich die katholische Kirche? Seit Jahrzehnten stehen im Grunde die gleichen Reformfragen auf der Tagesordnung. Aber was hat sich inzwischen verändert? Eine, die es genau weiß, ist die kritische Kirchenreform-Aktivistin Annegret Laakmann.

Die Katholische Kirche braucht Reformen. Diese Einsicht prägt den derzeit laufenden so genannten "Synodalen Weg", ein von Bischöfen und Laien gemeinsam angestoßener Reformprozess. Aber diese Einsicht ist gar nicht neu.

Vor genau 25 Jahren gab es in Deutschland das sogenannte "Kirchenvolksbegehren" für Reformen in der Kirche. Aus der Aktion entstand die "Kirchenvolksbewegung Wir sind Kirche".

Zu den einflussreichsten Persönlichkeiten der Kirchenreformer-Szene gehört die heute 77jährige Annegret Laakmann. Sie hat ihr Leben seit mehr als drei Jahrzehnten dafür eingesetzt, dass sich die Strukturen ihrer Kirche ändern, geschwisterlicher werden, dass Frauen volle Rechte erhalten und klerikale Strukturen verschwinden.

Die hr-Kirchenredakteure Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister haben Annegret Laakmann getroffen und mit ihr über einen Kampf gesprochen, der von außen betrachtet fast aussichtslos erscheint…

Die Sendung "Camino" finden Sie hier auch als Podcast.

Sendung: hr2-kultur, "Camino", 27.09.2020, 11:30 Uhr.

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