Ein Friedhof ist ein Bestattungsplatz für Verstorbene. Wer dem Tod nicht ins Auge blicken möchte, meidet diesen Ort. Andere Menschen fühlen sich von Friedhöfen angezogen. Denn sie sind Geschichtsbücher, Erinnerungsstätten, Grünanlagen und Naturschutzräume in einem.

Am lebendigsten ist der Friedhof im November, wenn die Angehörigen ihrer Verstorbenen gedenken. Doch auch im Corona-Lockdown wimmelte es dort von Menschen, die sich bewegen und frische Luft tanken wollten. Zu normalen Zeiten findet man auf Friedhöfen etwas, was zumindest in Großstädten selten geworden ist: Ruhe und intakte Natur. Auch für Tiere und Pflanzen ist der Friedhof ein geschützter Rückzugsraum. Die Autorin erzählt von ihrem Lieblingsfriedhof, den sie fast täglich besucht.

Ein Beitrag von Stefanie Pütz.

Die Sendung "Camino" finden Sie hier auch als Podcast.

Sendung: hr2-kultur, "Camino", 21.11.2021, 11:30 Uhr.