Litauen im Mittelalter: ein Volk kämpft gegen die grausamen Missionare des Deutschritterordens. Im Großfürstlichen Schloss in Vilnius wird mit Ponchiellis Choroper die Unabhängigkeit des Landes gefeiert.

Arnoldo - Modestas Sedlevičius
Aldona - Jūratė Švedaitė-Waller
Walter (Konrad von Wallenrode) - Mickael Spadaccini
Vitoldo - Arūnas Malikėnas
Albano - Tadas Girininkas

Staatlicher Chor Kaunas
Nationales Sinfonieorchester Litauen
Leitung: Modestas Pitrėnas

Ponchielli: "I Lituani"

(Aufnahme vom 5. September 2020 aus der Nationalen Litauischen Konzerthalle in Vilnius)

Auf dem Versepos "Konrad Wallenrod" beruht die Geschichte in Ponchiellis Oper. Das Epos stammt vom polnischen Nationaldichter Adam Mickiewicz aus dem Jahr 1828. Darin ist Konrad Wallenrod ein Litauer, der zum Hochmeister des Deutschritterordens aufsteigt - und die Ritter ins Verderben führt, als er sich seiner Herkunft bewußt wird. Mit seinem Epos wollte Mickiewicz den polnisch-litauischen Patriotismus anfachen, und den Widerstand gegen die russische Herrschaft. Patriotische Gedanken trieben auch Amilcare Ponchielli an, als er seine Oper schrieb: Im Jahr 1874, bei der Uraufführung in der Mailänder Scala, hatte Italien soeben erst seine Einigung vollzogen.

Anschließend, etwa ab 22:00 Uhr:
Rachmaninonw: 3. Klavierkonzert d-Moll op. 30 (Daniil Trifonov / Philadelphia Orchestra / Yannick Nézet-Séguin)
Beethoven: Violinsonate a-Moll op. 23 (Renaud Capuçon / Frank Braley, Klavier)

Sendung: hr2-kultur, "Opernbühne", 07.11.2020, 20:04 Uhr.

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