Nach Voltaires Tragödie "Tancrède" hat Rossini seine Oper geschrieben. 1813 wurde sie im Theater La Fenice in Venedig uraufgeführt - und zum bahnbrechenden Erfolg für den damals erst 21jährigen Komponisten.

Tancredi - Teresa Iervolino
Amenaide - Sylvia Schwartz
Argiri - Matthew Newlin
Orbazzano - Luigi De Donato
Roggiero - Alix Le Saux
Isaura - Anthea Pichanick

Kammerchor Namur
Accademia Bizantina
Leitung: Ottavio Dantone

(Aufnahme vom 22. Juli 2017 aus der Kirche Notre-Dame)

Sizilien im Jahr 1005: Die Armee der Sarazenen steht vor den Toren von Syrakus. In den politischen Wirren der Zeit ist die heimliche Liebe des sizilianischen Ritters Tancredi und der Prinzessin Amenaìde in hoher Gefahr. Als es weitere Bewerber um die Hand von Amenaìde gibt, droht eine Tragödie. Doch für das Ende seiner Oper hat Rossini zwei Versionen erarbeitet: Bei der Uraufführung in Venedig ist das Liebespaar glücklich vereint, bei der Erstaufführung in Ferrara endet es tödlich für Tancredi. Beim Barockfestival in Beaune entscheidet sich Dirigent Ottavio Dantone für die tragische Variante.

Sendung: hr2-kultur, "Opernbühne", 14.11.2020, 20:04 Uhr.

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