Ihre Sehnsucht nach Glück zerbricht an der grausamen Doppelmoral des engherzigen Kleinbürgertums: Janáčeks Katja Kabanova, in London dargestellt von der Amerikanerin Amanda Majeski.

Marfa Ignatěvna Kabanová (Kabanicha) - Susan Bickley
Tichon Ivanyč Kabanov - Andrew Staples
Káťa - Amanda Majeski
Savël Prokofjevic Dikój - Clive Bayley
Boris Grigorjevič - Pavel Černoch
Váňa Kudrjaš - Andrew Tortise
Varvara - Emily Edmonds
Kuligin - Dominic Sedgwick
Glaša - Sarah Pring
Fekluša - Dervla Ramsay

Chor und Orchester des Royal Opera House Covent Garden
Leitung: Edward Gardner

(Aufnahme vom 21. Februar 2019 aus dem Royal Opera House)

Katja Kabanova: eine junge Frau zwischen Ehemann und heimlichem Geliebten, die den einzigen Ausweg im Freitod sieht. Die Oper spielt um das Jahr 1860 in einer russischen Provinzstadt am Ufer der Wolga. Leoš Janáček war 67, als sie 1921 uraufgeführt wurde. Damals war er heftig verliebt in die fast vierzig Jahre jüngere Kamila Stösslová. Sie inspirierte ihn zu mehreren Werken, auch zu Katja Kabanova. Es ist das Porträt einer unkonventionellen und leidenschaftlichen Frau, die mit den Konventionen ihrer Zeit und ihrer Gesellschaft bricht und dafür einen hohen Preis zahlt.

Anschließend, etwa ab 21:55 Uhr:
Mozart: Sinfonie A-Dur KV 201 (Orchestra Mozart / Claudio Abbado)
Grieg: Lyrische Stücke op. 57 (Gerhard Oppitz, Klavier)

Sendung: hr2-kultur, "Opernbühne", 19.12.2020, 20:04 Uhr.

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