In Paris eine Kurtisane zu lieben, war im 19. Jahrhundert keine Seltenheit. Sie aber heiraten zu wollen: unmöglich! Das Wissen darum macht aus Verdis Violetta (in Bordeaux: Rachel Willis-Sørensen) die tragisch Liebende, die das Publikum zu Tränen rührt.

Violetta Valéry - Rachel Willis-Sørensen
Alfredo Germont - Benjamin Bernheim
Giorgio Germont - Lionel Lhote
Flora Bervoix - Ambroisine Bré
Annina - Julie Pasturaud
Gastone - Jérémy Duffau
Baron Douphol - Marc Scoffoni
Marchese d'Obigny - Tristan Hambleton
Dottore Grenvil - Alex Rosen
u.a.
Chor und Orchester National de Bordeaux Aquitaine
Leitung: Paul Daniel

Verdi: La Traviata

(Aufnahme vom 27. September 2020 aus dem Grand Théâtre de Bordeaux)

"La Traviata" - zu deutsch soviel wie "die Verirrte" oder "vom Weg Abgekommene" - spielt vor rund 200 Jahren in der höheren Gesellschaft Frankreichs. Es ist die Geschichte der Kurtisane Violetta, die in der Begegnung mit Alfredo, einem Sohn aus gutem Haus, tiefe Liebe erfährt. Dass diese Liebe aber nicht nur aufgrund ihrer Tuberkulose-Erkrankung keine Zukunft hat, weiß sie - und opfert sie für das Ansehen von Alfredos Familie. Der Gesellschaft hält sie damit einen Spiegel vor, in den auch damals schon niemand so recht schauen mochte.

Anschließend, etwa ab 22:30 Uhr:
Ravel: Klaviertrio a-Moll (Renaud Capuçon, Violine / Gautier Capuçon, Violoncello / Frank Braley, Klavier)

Sendung: hr2-kultur, "Opernbühne", 12.12.2020, 20:04 Uhr.

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