Im schillernden Künstlermilieu spielt die unglückliche Liebesgeschichte der Varitésängerin Zazà: eine Oper im Stil des Verismo, die in ergreifenden Arien, Duetten und Ensembles die bürgerliche Doppelmoral vorführt.

Zazà - Svetlana Aksenova
Milio Dufresne - Nikolai Schukoff
Cascart - Christopher Maltman
Signora Dufresne - Dorothea Herbert,
Anaide - Enkelejda Shkoza
Natalia - Juliette Mars
Bussy - Tobias Greenhaigh
Courtois - Paul Schweinester
Duclou - Dumitru Mădăraşăn
Marco / Augusto - Johannes Bamberger
Totó Dufresne - Livia Gallenga
Claretta - Ena Topčibašić
Simona - Liliya Namisnyk
Un Signore - Patrick Maria Kühn

Arnold Schönberg Chor
ORF Radio-Sinfonieorchester
Leitung: Stefan Soltész

(Aufnahme vom 16. September 2020 aus dem Theater an der Wien)

Wie in seiner berühmten Oper "Der Bajazzo", sieht Ruggiero Leoncavallo auch in "Zazà" ein trauriges Ende für seine zentrale Gestalt vor: Zazà, die Varietésängerin, hat ein Liebesverhältnis mit ihrem Kollegen, dem Sänger Milio - nicht ahnend, dass er glücklich verheiratet ist und eine Tochter hat. Als sie es erfährt, bricht eine Welt für sie zusammen. Doch zum Schluss ist sie es, die die Kraft aufbringt, dem Geliebten die Tür zu weisen: "Sparito! E non ritorna… mai più!" (Verschwinde, und kehr’ nie wieder zurück)!

Anschließend, etwa ab 22:15 Uhr:
Brahms: 3. Klaviersonate f-Moll op. 5 (Grigorij Sokolow)

Sendung: hr2-kultur, "Opernbühne", 28.11.2020, 20:04 Uhr.

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