Italienisches Belcanto, gemixt mit der Exotik Japans: Eine der herzergreifendsten Figuren der Operngeschichte ist die Geisha, die auf den amerikanischen Geliebten wartet. In Wien rührte Asmik Grigorian das Publikum in ihrer Rolle.

Cio-Cio-San (Madame Butterfly) - Asmik Grigorian
Suzuki - Virginie Verrez
Pinkerton - Freddie De Tommaso
Kate Pinkerton - Patricia Nolz
Sharpless - Boris Pinkhasovich
Goro - Andrea Giovannini
Fürst Yamadori - Stefan Astakhov
Onkel Bonze - Evgeny Solodovnikov
Kaiserlicher Kommissar - Michael Rakotoarivony
u.a.
Chor und Orchester der Wiener Staatsoper
Leitung: Philippe Jordan

Puccini: Madame Butterfly

(Aufnahme vom 7. September 2020 aus der Wiener Staatsoper)

Dass Puccinis "Madame Butterfly" sich zum Welterfolg entwickeln würde, war bei der Mailänder Uraufführung im Jahr 1904 noch nicht abzusehen. Damals hatte es Buhrufe gegeben aus dem Premierenpublikum: Zu neu und zu fremdartig klang die Musik, zu quälend erschien das ewige Warten der Geisha. Das Libretto wurde nach einem Londoner Theaterstück geschrieben, das auf einer Kurzgeschichte des Amerikaners John Luther Long beruht.

Anschließend, etwa ab 22:20 Uhr:
Mozart: Klavierkonzert C-Dur KV 467 (Jan Lisiecki / BR-Sinfonieorchester / Christian Zacharias)

Sendung: hr2-kultur, "Opernbühne", 24.10.2020, 20:04 Uhr.

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