Es ist ein bezauberndes Märchen und zugleich eine todtraurige Geschichte: Die Wassernixe Rusalka und der Prinz verlieben sich und wollen heiraten, aber letztlich können zwei so verschiedene Wesen nicht zueinander kommen. Mit der Musik von Antonín Dvořák verliert man sich aber nur zu gerne in dieser Märchenwelt.

Rusalka - Renée Fleming
Prinz - Piotr Beczała
Wassermann - John Relyea
Fremde Fürstin - Emily Magee
Hexe Ježibaba - Dolora Zajick
Küchenjunge - Julie Boulianne
Heger - Vladimir Chmelo
Erste Waldnymphe - Dísella Lárusdóttir
Zweite Waldnymphe - Renée Tatum
Dritte Waldnymphe - Maya Lahyani
Jäger - Alexey Lavrov

Chor und Orchester der Metropolitan Opera
Leitung: Yannick Nézet-Séguin

Dvořák: Rusalka

(Aufnahme vom 8. Februar 2014)

Es ist die 90. Saison der Samstags-Matineen, die aus der MET in New York in alle Welt übertragen werden. Und es ist eine ganz besondere Saison, denn bekanntlich musste das Opernhaus in New York wegen der Pandemie die komplette Spielzeit 2020/21 absagen. Wie schön, dass wenigstens die Samstags-Übertragungen weitergehen können, für die die MET eigens eine Spielzeit mit besonderen Aufnahmen aus ihrem Archiv zusammengestellt hat.

Heute gehen wir ins Jahr 2014 zurück, wieder einmal wird die 1993 entstandene Inszenierung von Otto Schenk aus dem Fundus geholt. Sie ist ganz traditionell, indem sie das Märchen unverändert auf die Bühne bringt - das gelingt aber so gut, dass das Publikum geradezu in die Märchenwelt hineingezogen wird. Und die Musik tut ihr übriges: Mit der Sopranistin Renée Fleming und dem Tenor Piotr Beczała hat man ein traumhaftes Sängerpaar, mit dem jede Realität in weite Ferne rückt.

Sendung: hr2-kultur, "Opernbühne", 15.05.2021, 20:04 Uhr.

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