"Man weiß erst, was man hatte, wenn man es verloren hat", sagt ein Sprichwort. Die Corona-Pandemie lehrt uns das in vielfältiger Hinsicht. So brachen etwa die Möglichkeiten des Musikmachens und Live-Musikhörens noch nie so sehr weg wie gegenwärtig. Aber auch unsere Gewohnheiten veränderten sich und damit unser gesamtes Musikhörverhalten. Unter anderem diese Themen greift das diesjährige "Labyrinth des Hörens" auf, das alljährlich im Rahmen des hr2-Hörfestes Wiesbaden stattfindet.

Wie wir Musik in der Krise nutzen und welch neuen Blick wir auf die Wirkungen und Funktionen von Musik werfen können, darüber sprach Dr. Julia Merrill, Mitarbeiterin am Frankfurter Max-Planck-Institut für Empirische Ästhetik, in ihrem Beitrag beim diesjährigen "Labyrinth des Hörens".

Sprach- und Kommunikationswissenschaftler Prof. Walter Sendlmeier (TU Berlin) nahm sich der Stimme als "Spiegel unserer Seele" an und rückte etwa Aspekte des emotionalen Ausdrucks und der Persönlichkeitsstruktur in den Fokus.

Und Percussionlehrerin und Sportpädagogin Angela Leickel aus Nordhessen brachte das anwesende Publikum mit kleinen Rhythmen und Bodypercussion in Bewegung.

Kommen auch Sie mit ins "Labyrinth des Hörens" und lassen sich zum Lauschen und Mitmachen verführen. Wir haben die Veranstaltung am 3. Februar im Kulturforum Wiesbaden für Sie mitgeschnitten. Redaktion und Beitrag von Juliane Spatz.

Sendung: hr2-kultur, "Labyrinth des Hörens", 17.04.2022, 17:04 Uhr.