Ein enges Tal, irgendwo in den Bergen: Die 15-jährige Agnes, die so gern ein „Autoschrauber“ hätte werden wollen, muss erfahren, wie brutal das Leben sein kann. In Peter Keglevics Roman wird vertuscht und betrogen, denunziert und getötet, ohne dass der Himmel ein Einsehen hätte.

Wenn die eigene Familie verachtet wird, wenn jeder jeden kennt und mit jedem eine Geschichte hat, dann stehen dem Missbrauch die Türen weit offen. Peter Keglevics Roman über Agnes und ein namenloses Tal in den Alpen ist kraftvoll und düster erzählt. Das Leben in der abgeschiedenen, ländlichen Provinz gehört immer wieder zu seinen Themen. Peter Keglevic, 1950 in Salzburg geboren, ist gelernter Buchhändler, Fernseh- und Filmregisseur, ausgezeichnet unter anderem mit dem Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis. „Wolfsegg“ ist nach „Ich war Hitlers Trauzeuge“ sein zweiter Roman. Ein Buch, „das mit jeder Zeile Herzklopfen bereitet“, schrieb die Stuttgarter Zeitung.

Sie hören eine Lesung des Autors und ein Gespräch mit Hadwiga Fertsch-Röver von hr2-kultur – eine Aufzeichnung vom "LiteraturBahnhof" im Frankfurter Haus des Buches im Oktober 2019.

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Buchangaben:
Peter Keglevic: Wolfsegg
Penguin Verlag 2019
320 Seiten
20 Euro

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Sendung: hr2-kultur, Spätlese, 25.02.2020, 22:00 Uhr

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