Senthuran Varatharajah, geboren 1984 in Jaffna, Sri Lanka, aufgewachsen in der Nähe von Bamberg, erzählt in seinem mehrfach ausgezeichneten Debütroman "Vor der Zunahme der Zeichen" in Form eines Facebook-Briefromans von Flucht, Herkunft und Ankunft, von Traumata und den Grenzen des Sagbaren.

Senthuran Varatharajah hat in Marburg, Berlin und London Philosophie, evangelische Theologie und Kulturwissenschaft studiert, heute lebt er in Berlin. Er wurde unter anderem mit dem Kranichsteiner Literaturförderpreis 2016, mit dem Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis 2017 und dem Rauriser Literaturpreis 2017 ausgezeichnet. Im Herbst 2019 war er zu Gast bei „Textland – Made in Germany", einem von der Stiftung Faust Kultur veranstalteten Literaturfestival, das zum zweiten Mal in Frankfurt stattfand. Unter dem Motto „Erinnern, Erzählen, Identität“ lasen und diskutierten über 20 Autor*innen, Wissenschaftler*innen und Journalist*innen. Sie hören eine Aufzeichnung vom 14. September, Senthuran Varatharajah ist im Gespräch mit der Philosophin Nassima Sahraoui.

Weitere Informationen

Senthuran Varatharajah: Vor der Zunahme der Zeichen
Roman
ca. 256 Seiten, gebunden
19,99 Euro
S. Fischer, 2016

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Sendung: hr2-kultur, Spätlese, 18.02.2020, 22:00 Uhr

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