Sarabande, Allemande, Gigue - während man sich vor rund 300 Jahren dazu selbstverständlich in Gesellschaft wiegte, kann man heute diese Stücke historischer Tanzkultur fast nur noch im Konzertsaal genießen. Eine Reise durch die Tanzkunst der Renaissance und des Barock.

Im Kulturgespräch: Eike Wernhard, Prof. für Klavier an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt

Da nur wenige wissen, wie man diese Tänze überhaupt tanzt, kommen bei Eike Wernhard barocke Tänze aufs Parkett. Wie das konkret ausschaut und wie wichtig es fürs Musizieren ist, die Vielfalt der vergangenen Tänze selbst zu erleben, verrät der Professor und lüftet zudem das Geheimnis, warum Tanzen im Barock ein absolutes Muss war.

Noch mehr vom barockem Tanzparkett

Warum gehören kleine Schritte zum Menuett, Sprünge dagegen eher zur Guige und woher wissen Tänzer heute das so genau? Eine Reise durch die Tanzkunst der Renaissance und des Barock mit Marie Claire Bär Le Corre, Expertin für Rennaisance - und Barocktanz, die einen Einblick in die kunstvolle Welt der "alten" Tänze gibt.

Zur Geschichte der Sinfonischen Tänze - von Brahms bis Bernstein

In der Kunstmusik des 19. Jahrhunderts gewinnt das Nationale immer mehr an Bedeutung. Im Mittelpunkt stehen dabei folkloristische Tänze, die in die Kunstmusik transferiert werden. So entstehen in Europa die verschiedenen Nationalstile. Die Tänze sind aber auch Vorläufer späterer Medien wie Radio und Schallplatte, man musiziert sie - zumeist vierhändig zu Hause am Klavier. Bei besonderem Erfolg liefert der Komponist eine Orchesterfassung nach.

Weitere Informationen

Sendung: hr2-kultur, Musikszene Hessen, 30.05.2020, 15:04 Uhr.

Ende der weiteren Informationen
Aktueller Song:
Lädt
Lädt
Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit