"Westwind" bedeutet der Nachname der japanischen Klangkünstlerin Makiko Nishikaze (* 1968), ein auch in Japan ungewöhnlicher Familienname. Seit geraumer Zeit beschäftigt sich die in Berlin lebende Komponistin, die u.a. bei Alvin Curran und Walter Zimmermann Komposition studiert hat, mit dessen Bedeutung und dessen sonoren Wirkungen.

Makiko Nishikaze
Windwind
hr 2020 / 43 Min. / Ursendung

Die Orgel, nicht nur Königin der Instrumente, sondern eben auch ein Klangwerkzeug des Windes, kombiniert sie in ihrem Hörstück "Windwind" mit den verschiedenen Winden in der Natur. Teils imitiert sie das Gehörte und mit einem Aufnahmegerät fixierte sie mit den Möglichkeiten diverser kleiner Orgeln, die sie im schweizerischen Wallis oder auf dem schwäbischen Ländle in Dorfkirchen bespielen durfte. Teils verwendet sie Wind-Aufnahmen aus ihrer Geburtsstadt Wakayama und anderen Orten. Die Varianten sanft bis stürmisch bewegter Luft verschmelzen in "Windwind" zu einem erzählerischen imaginären Wind. "Das ganze Radiostück", so Nishikaze, "besteht ausschließlich aus Klängen des Windes - Natur und Orgel - komponiert von mir: Westwind."

Sendung: hr2-kultur, The Artist's Corner, 09.05.2020, 23:00 Uhr.

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