Elfriede Lohse-Wächtler, Selbstportrait, um 1930

Nach dem Ersten Weltkrieg öffneten auch die Kunstakademien ihre Tore für weibliche Studentinnen. Die Frauen nahmen ihre Chance wahr. Weiblich, unabhängig, sportlich, es entstand ein neues Ideal – das der Neuen Frau.

Nach dem ersten Weltkrieg wurde in Deutschland vieles anders. Eine Neuerung erschütterte die Gesellschaft in besonderem Maße: die Verfassung der Weimarer Republik stellte die Frau dem Mann gleich. Damit hatten Frauen erstmals Zugang zu Wahlurnen und Universitäten und eben auch zu Kunstakademien. Stefanie Blumenbecker stellt zwei Künstlerinnen vor, die diese Chance nutzten: Elfriede Lohse-Wächtler (das Bild zeigt sie im Selbstportrait um 1930) und Jeanne Mammen.

hr2-Kulturcafé, 07.11.2018, 16:30 Uhr

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