Ursula Böhmer stellt den künftigen Chefdirigenten Alain Altinoglu vor. Wir schauen auf die Kammermusik "Das Geheimnis der Lyrischen Suite" und die Barock+-Konzerte mit Iveta Apkalna.

Kurzporträt Alain Altinoglu

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Alain Altinoglu
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Der designierte künftige Chefdirigent Alain Altinoglu hat am 13. und 14. September seine ersten hr-Sinfoniekonzerte dirigiert. Im Herbst 2021 löst Alain Altinoglu den derzeitigen Chefdirigenten Andrés Orozco-Estrada ab. Schon im vergangenen Sommer war Altinoglu mit unserem Orchester beim Europa Open Air-Konzert an der Weseler Werft in Frankfurt zu erleben. Welche Persönlichkeit steckt hinter Alain Altinoglu? Und wie macht er sich als Dirigent vor dem hr-Sinfonieorchester? Ursula Böhmer hat ihm bei den Proben in dieser Woche für den Treffpunkt hr-Sinfonieorchester in hr2-kultur auf die Hände geschaut.

Kammermusik "Das Geheimnis der 'Lyrischen Suite'"

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Lyrische Suite

Die Kammermusik findest am 16. September um 18:00 Uhr im hr-Sendesaal statt.

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Lyrische Suite

Das Hába Quartett spielt am 16. September in der Kammermusik im hr-Sendesaal die "Lyrische Suite" von Alban Berg. Die ist ein klingendes Psychogramm einer verborgenen Liebe: „Allegretto gioviale – Andante amoroso – Allegro misterioso – Adagio appassionato – Presto delirando – und Largo desolato“ – so heißen die Satzbezeichnungen dieses Werks, das zu den expressivsten der Zweiten Wiener Schule gehört. Wem die große Liebe galt, wurde erst Ende der 1970er Jahre entschlüsselt und damit das Geheimnis der „Lyrischen Suite“ gelüftet. Der bekannte Fernsehschauspieler Matthias Brandt wird in diesem Konzert Licht in die vielfältig verborgenen musikalischen Anspielungen bringen. Mit dabei sind die Mezzosopranistin Maria Pantiukhova und als Moderator Heinz-Dieter Sommer.

Iveta Apkalna in den Barock+-Konzerten

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Das Konzert live im Radio

hr2-kultur überträgt das Konzert am 21. Februar live ab 20:04 Uhr.

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Iveta Apkalna

Sie ist einzigartig, sie ist klanggewaltig und sie ist mitreißend wie kaum ein zweites Werk für diese Besetzung: die dritte Sinfonie des Romantikers Camille Saint-Saëns, in der die Klangkräfte von Orgel und Orchester sich gegenseitig anstacheln und potenzieren. Für Iveta Apkalna ist dieses Werk aber noch weit mehr: „Ich sehe die ‘Orgelsinfonie’ in goldenen Tönen, weil dieses Werk ein Feuerwerk an Emotionen birgt. Sie ist intim, traurig, festlich zugleich, berührt die Seele ganz tief. Sie gehört zu meinen Lieblingsstücken, obwohl der Orgelpart neben dem Orchester verhältnismäßig klein ist, dafür sehr anspruchsvoll.“ Die üppige „Orgelsinfonie“ wird sozusagen die Sahnetorte sein an diesem Abend mit Iveta Apkalna – das Bach-Orgelkonzert d-Moll dagegen steht für das Grundnahrungsmittel. „Ich sehe Bach als das tägliche Brot an. Man 'isst' es jeden Tag, und ich brauche es jeden Tag“, sagt die lettische Star-Organistin. „Nur wenn man Bach liebt und versteht, kann man Musik an sich lieben und verstehen.“

Die Konzerte mit Iveta Apkalna finden am 20. und 21. Februar im hr-Sendesaal statt. Die Leitung der Konzerte hat Riccardo Minas.

Die Musiken

Bernstein Ouvertüre zu "Candide" (Andrés Orozco-Estrada)
Rachmaninow Sinfonische Tänze op. 45 (Andrés Orozco-Estrada)
Dvorák Amerikanisches Streichquartett F-Dur op. 96, 2. Satz (Hába Quartett)
Poulenc Orgelkonzert (Iveta Apkalna / Andrés Orozco-Estrada)
Tschaikowsky Fantasie-Ouvertüre "Romeo und Julia" (Ilyich Rivas)
Williams "The Tale of Viktor Navorski" aus "The Terminal" (Frank Strobel)

Sendung: hr2-kultur, Treffpunkt hr-Sinfonieorchester, 15.02.2020, 10:04 Uhr

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