Angehörige des "Aktionsrates zur Emanzipation der Frau" des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS), die auf einer SPD-Veranstaltung in der Frankfurter Paulskirche zum 50. Jahrestag des Frauenwahlrechts mit Transparenten demonstrieren.

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Das Jahr von 1968 ist Synonym geworden für eine ganze Generation. Es war ein Jahr des Umbruchs und ein Jahr sehr gegensätzlicher Strömungen. 1968 brechen gesellschaftliche Konflikte auf, und die Wirtschaftswunderzeit hat für viele Jugendliche längst ihren Glanz verloren.

Programm-Vorschau für die Themenwoche

Mehr zum Thema

Die Lesung

Rebellion und Musik - vom Hippie zum Hipster

Ein kleines Hippie-Happening gab es am 08.09.1967 auf dem Kennedyplatz in Essen. Es wurde musiziert und Blumen an die Passanten verteilt. Eines war auffällig: Es handelte sich, auch zum Bedauern der Anwesenden, ausschließlich um männliche Hippies - weibliche Blumenkinder sind in Essen noch nicht gesehen worden.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Ich will ich sein - Die 68er und die Selbstfindung

Die 68er erkundeten neue Wege der Selbstfindung. Dem Zwang zum Konformismus setzten sie individuelle Freiheit entgegen. Nicht selten landeten sie dabei aber in hierarchisch organisierten Hippie-Kommunen oder streng reglementierten Wohngemeinschaften. Die anvisierte Individualisierung wurde allzu oft zum Ego-Trip, bis hin zu den narzisstischen Selbstdarstellern in den sozialen Medien von heute.

Rudi Dutschke

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found "Jemand hat angerufen und gesagt, Rudi wäre tot" Gretchen Dutschke über den 11.4.1968

Rudi Dutschke steht am 11. April 1968 vor einer Apotheke auf dem Berliner Kurfürstendamm, als ihn ein Rechtsextremist mit drei Schüssen niederstreckt. Elf Jahre später stirbt der prominente linke Aktivist an den Spätfolgen des Attentats.

WILD IN THE STREETS, Richard Pryor, Christopher Jones, 1968

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Neue Männer braucht das Land - Die 68er und die Gesellschaft

Die 68er standen gegen Spießertum und 50er-Jahre-Gemütlichkeit. Das fand seinen Ausdruck in Mode und Outfit vom Minirock bis zu den langen Haaren. Aber auch in Themen wie der sexuellen Befreiung oder der Bewertung von Randgruppen. Sowohl Schwulen-Bewegung wie Emanzipation erhielten ihre 68er-Impulse. Wie aber reagierte die Gesellschaft in den Folgejahren auf diese Entwicklungen?

Sänger, Pianist und Komponist Udo Jürgens (links) aufgenommen am 14.Mai 1968 im Zürcher Pressefoyer in Zürich.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found We all want to change the world - Die 68er und die Kultur

68 ist auch eine Initialzündung im Bereich der Kultur. Der bis heute bedeutende deutsche Autorenfilm kommt auf. Die ersten Kindertheater – heutzutage eine Selbstverständlichkeit – werden gegründet. Besonders deutlich sind die Veränderungen jedoch in der Musik. Die Protestsongs zeugen von einer musikalischen Revolte. War nun Runk und Rap geboren?

Bettina Röhl

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found "1968 und die RAF gehören zusammen!" Bettina Röhl im Gespräch

Die Journalistin und Autorin, Tochter des Journalistenpaares Ulrike Meinhof und Klaus Röhl, hat die 68er-Zeit als Kind erlebt - und kritisiert heute vieles vehement. In "Die RAF hat Euch lieb. Die Bundesrepublik im Rausch von 68" stellt sie die eigene Familiengeschichte ins Zentrum und erzählt 1968 aus dieser Perspektive.

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