hessenschau.de-Nutzer Michael Bauer schickte uns ein Bild von einem Teich im Park Schönfeld in Kassel. "Es zeigt eine schöne Spiegelung in der Abendsonne", schreibt er zu seinem Foto. Haben Sie auch ein außergewöhnliches Bild aus Hessen? Dann schicken Sie uns Ihr Foto an foto@hessenschau.de.
Bild © Michael Bauer

In der Stadt ist die Sommerhitze besonders schwer auszuhalten. Wo Beton und enge Bebauung oftmals für Backofen-ähnliche Zustände sorgen. Man muss aber nicht unbedingt raus aufs Land fliehen, um Abkühlung und Ruhe zu finden. Wir stellen Orte vor, die uns Sommerfrische mitten in der Stadt schenken.

Der Prinz Georg-Garten in Darmstadt

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Ein Blick in den Prinz Georg-Garten

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Der Prinz Georg-Garten in Darmstadt: Ein Kleinod

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Mitten in der Stadt liegt ein Stück Gartenkunst: Der Prinz Georg Garten in Darmstadt. Der alte Garten ist bereits im 18. Jahrhundert entstanden, die Anlage geht zurück auf die Zusammenlegung zweier benachbarter Gärten im Jahr 1748, des Palaisgarten im Norden mit dem Prettlackschen Garten im Süden. Das neu entstandene Anwesen schenkte Ludwig VIII. seinem Sohn, dem Prinzen Georg Wilhelm 1764 und machte ihn auch zum Namenspaten.

Der Eingang zum Prinz Georg-Garten
Der Eingang zum Prinz Georg-Garten Bild © Stefanie Blumenbecker

Es ist ein Rokoko-Garten, entstanden in einer Zeit, in der die höfische Gesellschaft eine tiefe Sehnsucht nach dem Ländlichen, dem einfachen entwickelt hatte und sich gerne auch mal von der Öffentlichkeit des Hofes zurückzog – in einen Garten. Noch heute sieht man hier Rasenflächen, Rabatten, Fontänen und Sonnenuhren. Die Wege folgen gekreuzten Symmetrieachsen, die Farben der Blumen folgen einer bewusst gesetzten Komposition – hier in rot, gelb, orange, dort drüben dann in blau, grün und weißen Tönen. Alles fügt sich harmonisch zusammen und wirkt doch etwas ungewöhnlicher als die meisten höfischen Gärten.

Im Prinz-Georg-Garten wachsen Obst und Gemüse zwischen den Blumen
Im Prinz-Georg-Garten wachsen Obst und Gemüse zwischen den Blumen Bild © Stefanie Blumenbecker

Denn hier wächst auch Gemüse zwischen den Blumen. Lauch, Sellerie und Salat, Möhren und Kohlrabi. Dieser Garten vereint die Lust- mit der Nutzgartenfunktion. Das Gemüse kam direkt auf den Tisch im Sommerschlösschen, das praktischerweise direkt im Garten gelegen war. Ursprünglich war das Areal außerhalb der Stadt, hinter den Mauern des Gartens schlossen sich Felder und Wiesen an. Heute schaut man auf moderne Bebauung  - und hat den Kontrast zwischen Gegenwart und  lebendigem Kulturdenkmal. Der Garten untersteht der Verwaltung der hessischen Schlösser und Gärten und rund ein Dutzend Gärtner haben hier das ganze Jahr über zu tun. Die Erträge des Gartens, das Obst und Gemüse kann übrigens mittwochs und freitags vor Ort gekauft werden.

Der Frankfurter Hauptfriedhof

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Hauptfriedhof Frankfurt

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found 70 Hektar Park mit Füchsen und Kaninchen

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Der Kasseler Hauptfriedhof

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Friedhofsengel

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Kühle Wildnis und Urwald-Parzellen

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Schloss Freudenberg in Wiesbaden

Direkt am Stadtrand von Wiesbaden befindet sich das Schloss Freudenberg. Nicht wirklich eine städtische Oase im engen Sinn, ist sie doch innerhalb kurzer Zeit von Wiesbaden aus zu erreichen. Und auf jeden Fall eine Erkundung wert. Es gibt einen Barfußpfad und ein Dunkelcafé, Riech- und Fühlsensationen, aber auch Vorträge werden hier geboten. Entschleunigung und Achtsamkeit, darum geht es hier. Die Geschäftsführerin Katharina Schenk erzählt im hr2-Kulturcafé mehr über den stadtnahen "Fluchtraum" Schloss Freudenberg.

Die perfekte Stadtoase: Das LILU in Frankfurt

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Licht- und Luftbad LILU Frankfurt

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Faulenzen am Sandstrand mitten in der Stadt

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Eine wahre Oase mitten in Frankfurt - mit industrieromantischem Ausblick auf die Fabriken und Silos am gegenüberliegenden Ufer des Mains. Das Licht- und Luftbad im Frankfurter Stadtteil Niederrad, kurz LILU, wurde 1900 eröffnet. Damals konnte man noch im Main schwimmen. Bis 1938 war das Licht- und Luftbad das letzte öffentliche Bad, das für jüdische Bürgerinnen und Bürger in Frankfurt zugänglich war. Nach langer Schließung des Geländes darf heute jeder dort bis Einbruch der Dunkelheit seine Seele baumeln lassen, sich selbst versorgen oder im dortigen Café einen Handkäs oder andere Kleinigkeiten gönnen. Frei und ungezwungen ist die Atmosphäre hier.

Das Licht- und Luftbad ist nicht nur ein probater Ort der Naherholung, sondern ein Projekt mit sozialer Reichweite. Es ist ein Ort der Toleranz und Integration. Holger Volz, Leiter des Licht und Luftbades, erzählt von seinem Konzept und der langen Geschichte des Licht und Luftbades.

Ab auf den Campingplatz!

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Zelt, Camping

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Der Campingplatz-Bensheim: auch eine Oase

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Kühl und musikalisch - Musik-Oasen in Hessen:

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Katharinenkirche in Frankfurt

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Musik-Oase des Organisten Martin Lücker: Die Katharinenkirche in Frankfurt

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Johanniskirche Kronberg

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Musik-Oase der Cellistin Maria Kliegel: Die Johanniskirche in Kronberg

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Steinerner Saal - Residenzschloss - Bad Arolsen

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Musik-Oase der Blockflötistin Dorothee Oberlinger: der Steinerne Saal des Residenzschlosses in Bad Arolsen

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Sendung: hr2-kultur, Kulturfrühstück, 16.7.2018, 06:45 Uhr

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