Sommerfrische

Unsere Themen

Zum Artikel Hier wird's kühl: Städtische Oasen

In der Stadt ist die Sommerhitze besonders schwer auszuhalten. Wo Beton und enge Bebauung oftmals für Backofen-ähnliche Zustände sorgen. Man muss aber nicht unbedingt raus aufs Land fliehen, um Abkühlung und Ruhe zu finden. Wir stellen Orte vor, die uns Sommerfrische mitten in der Stadt schenken.

Zum Artikel Luftschlösser - Träume, Mythen, Architektur

In der Sommerfrische in hr2-kultur bauen wir diese Woche Luftschlösser. Laut Wörterbuch "etwas Erwünschtes", etwas, "das sich jemand in seiner Fantasie ausmalt, was aber nicht zu realisieren ist". Das ist aber nur eine Variante. Wir haben noch ganz andere Formen von Luftschlössern gefunden.

Zum Artikel Grüner wird's nicht! Scholle, Schreber, Gartenkunst

Der eine tut's auf dem Balkon, der andere in der Parzelle des Kleingartenvereins: Die Gärtnerei ist - gerade in den Städten - voll in Mode. Seit Jahrhunderten müht sich der Mensch, seine Wohnsitze mit gepflegtem oder kontrolliert wildem Grün zu umgeben. hr2-kultur stellt Gärten, Menschen mit Grünem Daumen und Bücher vor.

Zum Artikel Raus aufs Land!

Bei diesem Projekt lassen wir die Städte links liegen. Denn das Land hat viel zu bieten! Wir stellen Autoren und Bücher vor, besuchen Kulturinitiativen und zeigen Ihnen, welche Ausflüge im Literaturland Hessen sich lohnen.

Beiträge im Programm

Eva Menasse
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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found "Ludwig Börne wäre ganz bestimmt nicht bei Facebook gewesen!"

Scharfsinn, Streitlust, Humor und europäisches Bewusstsein - mit dieser seltenen Mischung schaut die österreichische Schriftstellerin Eva Menasse auf unsere Gesellschaft. Jetzt erhält sie den Ludwig-Börne-Preis. Im Gepräch mit hr2-Literaturchef Alf Mentzer geht sie auf ihre persönliche Beziehung zum Frankfurter Namensgeber ein, auf die Situation in Österreich und auf die Frage, was Journalismus heute leisten kann.

Bauhaus und documenta - Ausstellung in Kassel - T-Shirt documenta IX Merchandising-Produkt
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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Bauhaus und documenta: Es gibt viel zu entdecken und zu lernen

Zwei der erfolgreichsten Kulturmarken Deutschlands: Das Bauhaus als weltweit erfolgreicher Stil für Design, Gestaltung und Wohnen, die documenta als wichtigste internationale Ausstellung für Gegenwartskunst. Beide hatten die Vision das gesellschaftliche Miteinander positiv und nachhaltig zu verändern. Eine Ausstellung in der Neuen Galerie in Kassel fragt nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden.

Salvador Sobral
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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Salvador Sobral: Comeback mit Leidenschaft

Salvador Sobral brennt er für das, was er macht, für seine Wurzeln in der portugiesischen Musik genauso wie für den Blick in die Ferne, ja: in die Zukunft. Ob mit schlichten Harfenakkorden, Fado-Anklängen oder im Jazz-Pop-Gewand – es ist die Hingabe, mit der Sobral seine Hörer in jeder Sekunde mitnimmt, und das funktioniert auch, ohne dass man seine Texte versteht.

Europafahne
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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Freude! Das Lied von Europa eint Völker und Länder

Musikalisch gesehen ist die Idee einer europäischen Einheit sehr viel älter als ihre politische Verwirklichung. Alle großen Friedensschlüsse der Vergangenheit brachten auch länderübergreifende Friedensgesänge mit sich. Niels Kaisers macht sich auf die Suche nach den musikalischen Sinnstiftern der europäischen Idee.

Grenze Schlagbaum
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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found "Kulturell findet zwischen den Staaten kein Austausch statt"

Am Sonntag ist Europawahl - die Bürger der Mitgliedsstaaten sind aufgerufen, ein Signal für die Zukunft der EU zu setzen. Aber was bringt uns Europa überhaupt? - Zweifel wurden in der Vergangenheit immer lauter. Also haben wir das mal durchgespielt: Was wäre, wenn es ein Europa so wie wir es kennnen gar nicht gäbe? Wir drehen also die Zeit zurück (oder vor?).

Peer Gynt am Schauspiel Frankfurt 2019
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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found "Wir sehen die Mühsal, die jemand braucht, um sich selbst zu finden."

Ibsens Dramaklassiker über einen Bauernsohn, der aus einer kindlichen Kränkung heraus seiner Realität zu entfliehen versucht, indem er sich in einem Mix aus Lügengebäuden und Großmann-Phantasien seine Karriere bahnt, was ihm nicht gut bekommen wird. Das Schauspiel Frankfurt bietet seit dem Wochenende eine Neuinszenierung von Andreas Kriegenburg.

Menschen und Grafik
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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Das Tanzprojekt "Die Arche Noah"

Tanzprojekte mit Kindern und Jugendlichen, das ist längst in Mode gekommen – seit Sir Simon Rattle, die Berliner Philharmoniker und Choreograph Royston Maldoom vor 14 Jahren das Projekt „Rhythm is it“ initiiert haben, um Jugendlichen aus sozial schwierigen Verhältnissen Rhythmusgefühl und Tanzschritte beizubringen. Die Frankfurter LORENZ-Stiftung hat diese Idee vor vier Jahren in einem ähnlichen Projekt weiterentwickelt – und an dem sind auch Kinder und Erwachsene mit Behinderung beteiligt. Nun wird diese Initiative fortgesetzt: „Die Arche Noah“ heißt das neue inklusive Tanz-Konzertprojekt, bei dem diesmal auch das hr-Sinfonieorchester mitwirkt. Ursula Böhmer hat das Projekt im Vorfeld begleitet.

Martin Fröst
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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Die Auftakt-Konzerte "Retrotopia"

In den Auftakt-Konzerten am 9. und 10. Mai stand der schwedische Klarinettist und Dirigent Martin Fröst am Pult des hr-Sinfonieorchesters, um sein Konzertprojekt "Retrotopia" aufzuführen. "Retrotopia" ist ein Kunstwort. Es ist zusammengesetzt aus den beiden Wörtern Retrospektive und Utopie. Zur Retrospektive gehörte auch der erste Konzertteil mit Musik von Mozart und Beethoven. Für "Retrotopia" hat Martin Fröst Werke zueinander in Beziehung gesetzt, die zeitlich und stilistisch völlig gegensätzlich zu sein scheinen: das reicht vom barocken Instrumentalkonzert, über den argentinischen Tango bis hin zu etwas ganz Modernem, zu Jesper Nordin, der für sein Werk Emerge sogar ein eigenes Instrument erfunden hat: das "Gestrument". Martin Fröst spielte Klarinette und das das Gestrument, er deklamierte Verse, und er dirigierte. Das Gestrument setzt Gesten in Klänge um.

Clara Schumann
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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Clara Schumann | Sie las zwischen den Notenzeilen

Die Beschäftigung mit Clara Schumann ist wie ein Puzzle - sagt Klavierprofessorin Gudrun Franke. Vieles ergibt beim Zusammenfügen erst seinen ganzen Sinn. Im Gespräch mit hr2-kultur berichtet Gudrun Franke über die einmalige Art des Unterrichts bei Clara Schumann, die Wirkung ihrer Schüler von Frankfurt bis New York und die gesellige Seite der sonst so strengen Pädagogin.

Reinhard Ernst
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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Kunstsammler Reinhard Ernst: "Ich habe großen Spaß daran, Kunst zu erwerben, die tausend andere dann auch sehen können."

Kunst zu erwerben ist für Reinhard Ernst eine Lebensaufgabe und zugleich eine große Freude. Seine große Leidenschaft ist die abstrakte Malerei. Auf über 700 Werke ist die Sammlung inzwischen angewachsen, die Ernst von Anfang an der Öffentlichkeit zugänglich machen wollte.

CD-Tipp - Johann Johannsson - Retrospective I
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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Der Klangkosmos von Jóhann Jóhannsson

Im Februar des vergangenen Jahres starb der Komponist Jóhann Jóhannsson im Alter von 48 Jahren. Immer auf der Suche nach neuen Klängen und Sounds hat er die zeitgenössische Komponistenszene stark beeinflusst. "Retrospective 1" heißt der erste Teil einer umfassenden CD-Edition, die nun bei Deutsche Grammophon erscheint. Zu hören sind Kompositionen, die teilweise erstmals auf CD vorliegen.

Oper Frankfurt Rodelinda 2019
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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found So war die Premiere von "Rodelinda"

Die Oper Frankfurt zeigt jetzt Georg Friedrich Händels "Rodelinda, regina de' Longobardi". Eine tragische Familiengeschichte: Im Streit um den Thron tötet der eine Bruder den anderen, muss fliehen, lässt Frau und Kind zurück. Es geht in der Folge um Geiselnahme, Liebe, Treue, Verrat. Wie die Premiere in Frankfurt war, verrät hr2-Kritikerin Natascha Pflaumbaum.

Andreas Rödder
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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Wir können eine Demokratie nicht gegen eine Mehrheit von Anti-Demokraten aufrecht erhalten."

"Europa lebt mit seinen Krisen. Die momentane Situation ist offen und sie ist im besten Sinne offen. Man kann etwas gestalten und man sollte weder in Panik noch in billige Euphorie verfallen. Europäisch-demokratische Prozesse sind schwerfällig, aber ihre Ergebnisse sind letztendlich produktiver und menschenfreundlicher als durch autokratische Herrscher schnell entschiedene. Und wir brauchen eine Belebung aus der demokratischen Mitte. Der Bürger ist aufgefordert, sich einzumischen. Wir können eine Demokratie nicht gegen eine Mehrheit von Anti-Demokraten aufrecht erhalten."

Philip Manow
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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found "Die so genannten Protestwähler greifen das Fundament der europäischen Demokratie an."

Philip Manow ist seit 2010 Professor für Vergleichende Politische Ökonomie an der Universität Bremen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der vergleichenden Wohlfahrtsstaatsforschung, des deutschen politischen Systems, und der Politischen Theorie. Zu seinen letzten Buchveröffentlichungen gehört die Studie "Die Politische Ökonomie des Populismus" (Suhrkamp 2018) sowie ein Sammelband über den Zusammenhang von Wohlstand und Wählerverhalten. Er sagt: „Wir werden es mit einer Protestwahl gegen Integration und gegen die EU zu tun haben. Wir sehen unterschiedliche Motive bei den Protestwählern, aber alle richten sich gegen das europäische Projekt. Die Gefahr ist absolut vorhanden, dass das Fundament der europäischen Demokratie angegriffen wird.“

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