Georgien

Mako & Saba. Aus der Serie »Tbilisi Portraits«, 2007Mako & Saba. Aus der Serie »Tbilisi Portraits«, 2007

Seit 1991 ist Georgien unabhängig. Davor war das Land fast immer unter Fremdherrschaft – zuletzt als Teil der Sowjetunion. In den 2000er Jahren kam Staatspräsident Michail Sakaschwili an die Macht. Er steht für die Abschaffung der Korruption. Aber auch für Machtmissbrauch. Mit der neuen Regierung tut sich jetzt was im Land. Seit etwa fünf Jahren entwickeln sich vor allem der Tourismus - und das Nachtleben. In den progressiven Techno-Clubs suchen die jungen Georgier nach neuen Lebensentwürfen. Die Nachtclub-Razzien im Mai - vordergründig wegen Drogenvergehen - hatten auch politische Bedeutung: In welcher Richtung sieht das noch überwiegend konservative Land seine Zukunft?

Georgisches und Georgier in hr2-kultur

Kloster St. Nino in Sighnaghi, Georgien
Audio

Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Georgische Geschichte/n: Als Nino das Trinken befahl

Die Geschichte Georgiens ist eng mit der Christianisierung und dem Weinanbau verknüpft. Bis heute wird die Sage von der Heiligen Nino erzählt, die ein Kreuz aufstellte und den Gerorgiern das Weintrinken nicht nur erlaubte, sondern befahl. Bis heute stoßen die Kauskasier gerne an - und pflegen eine Art Matriachat, dessen Urmutter Nino aus dem 4. Jahrhundert ist.

Sendung

zur Sendung Das hr-Sinfonieorchester in der Alten Oper Frankfurt

Das Frankfurt-Debüt des Warschauer Chopin-Wettbewerb-Siegers. Im Jahr 2014 musste er sich noch mit einem Dritten Platz begnügen, beim Rubinstein-Klavierwettbewerb in Tel Aviv. Aber 2015 dann erspielte er sich die Goldmedaille beim Internationalen Chopin-Klavierwettbewerb in Warschau: der Ritterschlag. Mit Seong-Jin Cho gewann den wohl weltweit wichtigsten Wettbewerb für Pianisten zum ersten Mal ein Südkoreaner.

Sendung

zur Sendung Hörbar in concert: Kuba trifft Senegal - Omar Sosa, Seckou Keita & friends bei den FIP Sessions

"Transparent Water" heißt das jüngste Projekt des kubanischen Pianisten Omar Sosa. Hier entfernt er sich ein ganzes Stück von seinem angestammten Feld des Cuban Jazz und geht auf eine betont entspannte Entdeckungsreise durch die Musikwelt anderer Kulturen und Kontinente. An seiner Seite: der Senegalese Seckou Keita, der als einer der wichtigsten Vertreter der afrikanischen Harfenlaute Kora gilt.

Sendung

zur Sendung Der Tag USA oder China? Die Weltmachtfrage

Zwei Gipfeltreffen finden in diesen Tagen statt. Auf dem einen versammelt sich der alte Westen in Kanada, es sind die G7-Staaten unter Führung der USA. Auf der anderen Seite der Welt kommen die Staaten Asiens zusammen, in Shanghai, dominiert von China. Da zeigt sich, wer die Weltmacht USA herausfordert. Auch China will seinen Platz an der Sonne, das Riesenreich rüstet wirtschaftlich und militärisch rasant auf.

Sendung

zur Sendung Live Jazz Angelika Niescier feat. Tyshawn Sorey (Albert-Mangelsdorff-Preisverleihungs-Konzert) || Tyshawn Sorey & Gebhard Ullmann | Jazzfest Berlin 2017

Angelika Niescier feat. Tyshawn Sorey || Angelika Niescier, as | Tyshawn Sorey, dr | Chris Tordini, b | Albert-Mangelsdorff-Preisverleihung (Deutscher Jazzpreis) an Angelika Niecier, Jazzfest Berlin 2017 “In All Languages“, Haus der Berliner Festspiele, Große Bühne, November 2017 +++ Tyshawn Sorey & Gebhard Ullmann || Tyshawn Sorey, dr, p, tb | Gebhard Ullmann, ts, bcl | Jazzfest Berlin 2017 “In All Languages“, Haus der Berliner Festspiele, Seitenbühne, November 2017

Sendung

zur Sendung William Youn bei der Schubertiade Hohenems

"Pianist gelingt mit Schubert Halsbrecherisches" konnte man im vergangenen Oktober in den Vorarlberger Nachrichten lesen, und weiter: "Mit dem hier noch unbekannten koreanischen Pianisten William Youn als Einspringer für den erkrankten Till Fellner ist (…) ein Glücksgriff gelungen, der sich als faustdicke Überraschung entpuppte (…). So wie er Schubert spielt, ist Youn auf Anhieb in die Reihe der Großen dieses Genres einzuordnen."

Literatur aus Georgien

Stadtbild Tiflis
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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Reizvolles Tiflis: "Diese Stadt ist groß und gleichzeitig klein!"

Georgien ist das Gastland der diesjährigen Buchmesse, ein Land, das nicht unbedingt jedem geläufig ist, das durch den Eisernen Vorhang lange Jahrzehnte vom Westen ferngehalten wurde, in der Wahrnehmung kaum eine Rolle spielte. Schade eigentlich, findet Ruthard Stäblein, der kürzlich die Hauptstadt Tiflis besucht hat, immer auf den Spuren der Literatur.

Podcast

Zum Artikel Nino Haratischwili: Meine Herkunft, meine Entwicklung zur Schriftstellerin

Sie ist in diesem Jahr der Fixstern des Gastlands Georgien auf der Frankfurter Buchmesse. Sie übersetzt aus dem Georgischen ins Deutsche, sie bringt jüngere Autoren aus beiden Ländern zusammen, und sie wird auch die Eröffnungsrede auf der Frankfurter Buchmesse halten. Aber vor allem ist die Georgierin Nino Haratischwili zu einer der wichtigsten deutschen Romanautorinnen und Dramatikerinnen geworden.

Auftritt auf der Buchmesse

Georgien als Touristenziel

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