Museum Wiesbaden "Mit fremden Federn"

Die Ausstellung im Museum Wiesbaden präsentiert Federschmuck indianischer Kulturen aus Amerika. Beispielsweise dienen bestimmte Federn zur Demonstration der sozialen Stellung und Altersklasse.

Den Vögeln dient die aus Keratin bestehende Feder in mannigfaltiger Weise. Sie schützt vor extremen Temperaturen, vor strömendem Regen, hilft bei der Kommunikation und ermöglicht das Fliegen. Zahlreiche Variationen an Formen und Farben haben sich entwickelt und ermöglichten eine erfolgreiche Verbreitung der Klasse Aves mit mehr als zehntausend Arten.

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"Mit fremden Federn"

Museum Wiesbaden
16. Juni bis 8. März 2020

museum-wiesbaden.de

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Hat ein Vogel eine Feder verloren, landet sie schnell als Schmuckstück im Haar oder am Hut eines Menschen. Wann dieser begann sich mit Federn zu schmücken, ist nicht bekannt. Dazu ist die Natur der Feder zu  vergänglich. Der Gebrauch von Federn ist dagegen aus vielen Kulturen der Welt und seit Jahrhunderten bekannt. Von Nutzen sind sie als wärmende Decken oder als Schreibfedern. Kulturelle Bedeutungen, wechselnde Moden und unterschiedliche Verfügbarkeit von Federn brachten eine formenreiche und farbenprächtige Vielfalt an Schmuck- und Kleidungsstücken hervor.

Bestimmte Federn sind universal beliebt. So dienen Schwung- und Steuerfedern von Raubvögeln oft als Zeichen besonderer Eigenschaften des Trägers. Die Ausstellung in Wiesbaden präsentiert in besonderem Maße Federschmuck indianischer Kulturen aus Amerika. Beispielsweise nutzen die Kayapo, die Wajana und die Karaja Brasiliens bestimmte Federn zur Demonstration ihrer sozialen Stellung und Altersklasse.

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