Konzert Antonio Sanchez & Bad Hombre

Mann sitzt an einem Schlagzeug
Frankfurt am Main
hr-Sendesaal
Bertramstraße 8
60320 Frankfurt am Main

Antonio Sanchez ist in vielerlei Hinsicht ein erstaunlicher Musiker. Seit 20 Jahren als Lieblingsdrummer von Pat Metheny weltweit unterwegs, genießt er große Popularität. Diese bildet allerdings nur die Spitze des Eisbergs – falls es erlaubt ist, einen gebürtigen Mexikaner mit einer Eismeermetapher in Verbindung zu bringen.

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19 Uhr: A Novel Of Anomaly
21 Uhr: Antonio Sanchez & Bad Hombre

Karten jeweils: 25 €
(Doppelticket: 42 €)

Vorverkauf ab dem 12. August 2021 ab 10:00 Uhr beim hr-ticketcenter.de

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Unter dem Wasserspiegel läge dann z.B. die Tatsache, dass Sanchez ein klassisches Klavierstudium in Mexico City absolvierte, bevor er nach Boston ging, um am Berklee College und am New England Conservatory von sich reden zu machen. Ab Ende der 90er in New York wurde er schnell zum gefragtesten Schlagzeuger seiner Generation und spielte mit den Größten der Großen: Chick Corea, Gary Burton oder Michael Brecker etwa.

Kein Wunder eigentlich, wenn einer seit seinem 5. Lebensjahr die Felle und Becken bearbeitet, in Rock, Latin und Jazz gleichermaßen versiert ist und Kraft mit Dynamik vereint wie Antonio Sanchez. Der mittlerweile 5-malige Grammy-Gewinner ist aber nicht nur ein Ausnahme-Schlagzeuger, sondern auch ein origineller Komponist und Konzeptionist. Während seine Musik für den oscarprämierten Film „Birdman“ fast „nur“ aus seinem Schlagzeugspiel besteht, hat er für seine Band Migration unter anderem eine Suite komponiert.  

Wut und Frust über die politischen Verhältnisse der Ära Trump und dessen Einwanderungspolitik kanalisierte Antonio Sanchez 2017 in seinem Album „Bad Hombre“. Für ihn ein „kompletter Neuaufbruch“, indem er das Schlagzeugspielen als ein meditatives und heilendes Ritual zelebriert. „Eines meiner befreiendsten Unternehmen“, wie er selbst formuliert: „fast also ob ich ein Alter Ego hätte: den Bad Hombre.“   

Mal akzentuiert er verspielte elektronische Soundscapes, mal schlägt er polyrhythmisch verschachtelte Schneisen durch ein Inferno aus pulsierenden Basslinien und wabernden Synthi-Flächen. In Frankfurt werden diese Parts von zwei Musikern beigesteuert, die sich in der New Yorker Underground-Szene an der Schnittstelle zwischen Elektro und Jazz tummeln: von dem Tastenvirtuosen und Soundfrickler BIGYUKI und von Lex Sadler, der sich selbst als Bassgitarrist mit einer Sucht nach Moog-Synthesizern bezeichnet. Nach Frankfurt wird er neben seinem E-Bass einen Little Phatty Bass-Synthesizer mitbringen.  

Vokale Klangfarben im Klanggewitter aus Elektronik und Drums liefert Thana Alexa, die von der New York Times als „singer with a global perspective“ bezeichnet wurde. Ihr Album „Ona“, auf dem Alexa die Rolle der Frau thematisiert, wurde 2021 für einen Grammy als bestes Jazz-Vokalalbum nominiert. In USA geboren und in Kroatien aufgewachsen, verbindet Alexa ungerade Metren und mikrotonalen Gesang aus ihrer osteuropäischen Heimat mit großer Kunstfertigkeit in Sachen Jazz. Mehrfach hat sie ihre Stimme auch der Musik von Antonio Sanchez geliehen, mit dem sie nicht nur den Ehestand teilt, sondern auch einen Appetit auf Musik, die Genres transzendiert.   

  • Thana Alexa - Vocals  
  • BIGYUKI - Keys  
  • Lex Sadler - Bass  
  • Antonio Sanchez - Drums  
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Hinweis

Die Konzerte sind unter Einhaltung eines umfangreichen Abstands- und Hygienekonzepts möglich, das u.a. geänderte Saalpläne, neue Einlass- und Auslass-Situationen sowie den Verzicht auf Pausen und Catering umfasst. Nähere Informationen dazu finden Sie bei unseren Corona-Informationen.

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