Friederike Kenneweg

Als Friederike Kenneweg im August 2018 mit einem Stipendium des Landes Hessen nach Bad Arolsen im Kreis Waldeck-Frankenberg kam, da war der Ort für sie gänzlich unbekanntes Gebiet – so fremd wie Kathmandu. Doch die Sounddesignerin, Hörspielmacherin und Autorin, die normalerweise in Berlin lebt, faszinierte gerade das.

Auf den zweiten Blick entdeckte sie die Kleinstadt als einen Ort, der einem die eigene Geschichte ganz nahe bringt: Bad Arolsen ist der Standort des Internationalen Suchdienstes, hier laufen viele Schicksalslinien und Geschichten zusammen. Die "Arolsen Archives", wie das Zentrum für Dokumentation, Information und Forschung zur nationalsozialistischen Verfolgung seit 2019 heißt, gehört mit seiner Sammlung mit Hinweisen zu rund 17,5 Millionen Menschen zum UNESCO-Weltdokumentenerbe.

Neugierig machte die Geräusch-Expertin Friederike Kenneweg aber auch die Bad Arolser Tinnitus-Klinik. Mit Ruth Fühner von hr2-kultur hat sie über ihren Aufenthalt in Bad Arolsen gesprochen.

"Land in Sicht" heißt das Stipendienprogramm des Hessischen Literaturrats. Mit Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst ermöglicht der Verein Autor*innen einen Aufenthalt auf Zeit im ländlichen Raum.

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