Literatur Verleihung des Luise Büchner-Preises an Margarete Stokowski

Margarete Stokowski
Darmstadt
Literaturhaus Darmstadt
Kasinostraße 3
64293 Darmstadt

Die Autorin und Kolumnistin Margarete Stokowski ist neue Trägerin des Luise Büchner-Preises für Publizistik. Die Verfasserin von "Die letzten Tage des Patriarchats" analysiere in ihren Büchern, Artikeln und Essays Widersprüche in den Beziehungen zwischen Frauen und Männern, die in unserer vermeintlich egalitären Gesellschaft immer noch vorhanden sind, urteilte die Jury.

Stets gründlich recherchiert, seien ihre Texte oft frech und ironisch, aber nie verletzend. Der Preis ist nach der Darmstädter Frauenrechtlerin und Schriftstellerin Luise Büchner (1921–1877) benannt. Er würdigt Autorinnen und Autoren, die die Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern aufdecken und Wege zu einer gerechteren Gesellschaft aufzeigen. Margarete Stokowski habe dabei alles im Blick, befand die Jury: die ungleiche Verteilung von Macht, Geld und Karriere, den Umgang mit Sex und die Körper der Geschlechter. Zwar seien dies Themen, über die zu Luise Büchners Zeiten selten gesprochen und erst recht nicht geschrieben wurde. Margarete Stokowski wisse aber genau, dass „unsere heutige Freiheit den Kämpfen derer zu verdanken ist, die darauf bestanden haben, dass noch nicht alles gut ist, und die sich nicht einschüchtern ließen von Leuten, die ihnen erzählten, sie seien zu verbittert, zu naiv oder komplett verrückt“.

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Information

Die Preisverleihung findet im Vortragssaal statt.
Anmeldung ab 10. November: info@luise-buechner-gesellschaft.de
Bei der Platzvergabe werden Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft bevorzugt

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Margarete Stokowski wurde 1986 in Polen geboren, seit 1988 lebt sie in Deutschland. Das Magazin der Süddeutschen Zeitung bezeichnete sie 2019 als „lauteste Stimme des deutschen Feminismus“. Sie arbeitet unter anderem als Kolumnistin für Spiegel online und veröffentlichte im Rowohlt Verlag die Bücher „Untenrum frei“ und „Die letzten Tage des Patriarchats“.

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