Ria Raphael

Welche Musik höre ich am liebsten?

Die Romantiker! Hier mal ein bisschen Schubert, da mal ein wenig Dvořák … aber so richtig haben es mir die Russen angetan …

Sergei Chatschatrjan

Ganz vorn: "Das mächtige Häuflein". Bei dieser Musik kann man fröhlich feiern (Borodin: "Polowetzer Tänze") und richtig melancholisch werden – natürlich mit großer Hoffnung am Schluss (Balakirew: Klavierkonzert fis-moll). Mein lebenslanger Favorit ist und bleibt aber Tschaikowskys Violinkonzert D-Dur. Mit 6 Jahren, als ich anfing Geige zu spielen, hörte ich es zum ersten Mal. Und ich war sofort verliebt: in die Musik – und in die Interpretation von David Oistrach gemeinsam mit der Dresdner Staatskapelle. Diese Liebe dauert jetzt schon mein ganzes Leben … obwohl … da könnte mir doch noch ein Saitensprung passieren, seit ich Sergei Chatschatrjan mit seinem schwebenden Klang gehört habe …

Wen würde ich gern treffen?

Wenn es Zeitreisen gäbe, ginge ich ins 14. Jahrhundert v. Chr. und versuchte, mich als Dienerin von Nofretete einzuschleichen. Ich würde das Geheimnis ihrer Herkunft lösen, verstehen, was Echnaton umtrieb und ganz nebenbei alle Rätsel um die Pyramiden lösen …

Welches Buch lese ich an einem langen Wochenende?

Thomas Rosenlöcher

Alles, was mir in die Hände fällt, was Kollegen oder Freundinnen empfohlen haben … und immer wieder Lyrik. Vor allem von meinem Lieblingsdichter Thomas Rosenlöcher. Diese erfrischende Selbstironie ist wunderbar bei ihm. An und zu lese ich noch in seinem allerersten Band "Ich lag im Garten von Kleinzschachwitz". Aber mein absolutes Lieblingsbuch von ihm ist "Hirngefunkel". Da entdecke ich auch beim hundertsten Mal noch Neues.

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