Als sich diese Band gefunden hat, stand die DDR noch… Aber die wirklich guten Ideen überdauern eben die Zeiten. Und Tobias Morgenstern, Stefan Kling und damals noch Rainer Rohloff hatten eine richtig gute Idee: Sie gründeten L’Art de Passage als im wahrsten Sinne des Wortes grenzüberschreitendes Ensemble. Kein Zufall wohl, dass ihr erstes Album "Sehnsucht nach Veränderung" hieß und eine Auflage von 30.000 Exemplaren erreichte. Aber der Drang nach Grenzüberschreitung äußert sich bei dieser Formation auch im Musikalischen: Tango, Samba, Klassik, Folk, das sind bei Ihnen keine Gegensätze, sondern Genres, die es lustvoll zu integrieren gilt. So auch beim neuen Album "Horizon", das aus einem Trio ein Septett gemacht hat, mit Akkordeon, Klavier, Kontrabass und Streichquartett. Also auf zu neuen Horizonten mit L’Art de Passage und mehr grenzenlosem Musikvergnügen an der Hörbar!

Autor: Martin Kersten

Quelle: © Hessischer Rundfunk

Bild © L'Art de Passage